Dorfen - Das Nachholspiel des ESC Dorfen in Lindau wurde für die Eispiraten zum Desaster. Bei der 3:7-Niederlage haderten sie mit der Leistung von Schiedsrichter Manuel Vorgeitz.
Der Referee, der zahlreiche grenzwertige Situationen schon im ersten Drittel stets zu Lasten des ESC gewertet hatte, belegte den ESC bereits im ersten Drittel mit 13 plus 20 plus 10 Strafminuten bei nur vier für die Gastgeber. Schwer traf es die Eispiraten in der 18. Minute, als EVL-Spielmacher Mike Dolezal nach einem Zweikampf an der Bande mit Chad Anderson eine hollywoodreife Einlage ablieferte und zunächst auf dem Eis liegen blieb. Nach einigen Diskussionen des Schiedsrichterteams entschied Vorgeiz auf 5 plus 20 Minuten (Spieldauerstrafe) für den Dorfener Kanadier. Anderson hatte in bisher 25 Einsätzen nur sechs Spielstrafen kassiert. Dolezal war kurz darauf wieder putzmunter und voll in Action.
Wie zum Hohn wertete der Hauptschiedsrichter noch nach kurzer Diskussion mit seinen Assistenten den siebten Treffer des EVL (Unterzahltor) als regulär nach 59:59 Minuten. ESC-Goalie Sebastian Weiss war aber bereits nach Ablauf der Uhr gerade dabei, sein Tor zu verlassen. ESC-Trainer John Samanski sagte nach der Partie: „Das waren gezielte Provokationen des Schiedsrichters gegen uns, von Anfang bis zum Spielende. Es ist unglaublich.“ (br)



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