Grübelt: Robert Kienle muss seine Sturm-Reihen neu formieren. Foto: bse-pictures

Letztes Aufgebot

EA Schongau bestreitet Finale mit Rumpfteam

Schongau - EA Schongau bestreitet das Vorrundenfinale mit einem Rumpfteam. Allerdings haben die Spiele auch keinen großen Wert für die Mammuts:

Robert Kienle ist dieser Tage nicht zu beneiden: Der Eishockey-Trainer der EA Schongau muss ordentlich an seiner Aufstellung basteln, um für die letzten beiden Landesliga-Partien (heute, 19.30 Uhr gegen den ESV Burgau und am Sonntag, 19 Uhr in Bad Tölz) eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. Neben zahlreichen verletzten und fraglichen Spielern muss Kienle nämlich auch noch auf die Junioren - ein Drittel des EAS-Kaders - verzichten, da deren Aufstiegsrunde zeitgleich beginnt.

Wirklich nervös wird Kienle deshalb aber wohl nicht werden. Erstens ist er ein alter Hase und zweitens geht es für sein Team eh um nichts mehr. Seit dem vergangenen Spieltag steht die EAS bereits als Tabellenzweiter fest und ist damit fix für die Aufstiegsrunde qualifiziert.

Im Niemandsland des Klassements bewegt sich derweil der heutige Gegner. Nach einem miesen Start kämpfte sich Burgau langsam nach oben und ist jetzt Achter. Trotz einiger Verstärkungen vom Bayernligisten Königsbrunn sind die Burgauer die Schießbude der Liga. Nicht einmal Schlusslicht Inzell hat so viele Tore (159) kassiert wie der ESV.

Im gesicherten Mittelfeld bewegt sich der EC Bad Tölz. Das Team von Trainer Hans Rothkirch konnte die überragende Vorjahrsbilanz nicht wiederholen. Trotzdem ist der ECT mit seinem Abschneiden zufrieden. Für die B-Löwen spricht zudem die gute Heimbilanz (19:7 Punkte).

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