Bastian Grundner legte zweimal auf. foto: df

EAS zittert bis zum 4:3-Sieg in Fürstenfeldbruck

Schongau - Das ist gerade noch einmal gut gegangen. Mit 4:3 (1:0, 3:1, 0:2) behauptete sich die Eishockey-Truppe der EA Schongau beim EV Fürstenfeldbruck und bleibt damit in der Landesliga Süd/West erster Anwärter auf Platz zwei hinter dem souverän führenden EV Pfronten.

„Unsere Mannschaft hat sich das Leben selbst schwer gemacht“, warf Schongaus Pressesprecher Gerhard Siegl den Lechstädtern nach der 4:0-Führung Nachlässigkeiten vor. „Wir haben viele Chancen liegen gelassen.“ Fürstenfeldbruck kam im Schlussdrittel, als die Gäste inzwischen nur noch mit 4:1 vorne lagen, angesichts unnötiger Strafen gegen die EAS zu zwei Überzahltoren. Dann war Feuer unter dem Dach. Mit einem weiteren Treffer wollte es bei den Gästen nicht mehr klappen, und damit begann das große Zittern. Doch die Defensive ließ nichts mehr zu. Der Schlusspfiff war dann die Erlösung für Trainer Robert Kienle und seine Cracks. Wobei der Teamchef letztlich von der Disziplin angetan war. Denn weitere Strafen wurden vermieden.

Die Kreuzritter waren durchaus ein ernstzunehmender Gastgeber für die EAS, die anfangs alles richtig machte. Julian Kropp sorgte für die Führung (3.), und die Junioren-Reihe hätte durchaus nachlegen können. Das machte sie in Durchgang zwei: Marius Klein erhöhte (27.), Fritz Weinfurtner (35.) und Oliver Glöckner (38.) sorgten für eine beruhigende 4:0-Führung der Gäste.

Doch offensichtlich wähnten sich die Lechstädter zu sicher. Noch in derselben Minute fiel das 1:4 für die Einheimischen, die nach den beiden weiteren Treffern (44. und 47.) Hoffnungen hatten, ihre lobenswerte Heimbilanz von 16:6 Punkten noch zu verbessern. Doch nicht mit der EAS, die verteidgte den Vorsprung sicher. df

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