Peiting tanzt zum Titel

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    • 24.02.13
    • EC Peiting
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Vorrundenmeister!

Peiting tanzt zum Titel

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Peiting - Mit einem souveränen 9:4 (2:1, 4:0, 3:3)-Erfolg hat sich der EC Peiting die Meisterschaft in der Oberliga Süd gesichert. Einen Pokal gab es für das Team nicht. Dafür aber ein Tänzchen von Ismet.

© BSE-pictures.de

Jubel-Flitzer: Ismet (vorne) feiert mit den Spielern des ECP die Vorrunden-Meisterschaft.

Plötzlich war er da, dieser kleine Mann mit der Nummer 88 auf dem Rücken und der lustigen weißroten Pudelmütze auf dem Kopf. Mit flinken, kleinen Tippelschritten rannte er nach dem Spiel übers Eis, reckte den Pokal in die Höhe, jubelte, kreischte, lachte, weinte - und das alles im Wechsel. Die Trophäe hatte Ismet, so heißt der Meister-Flitzer, übrigens selbst mitgebracht - und gab sie auch nicht aus der Hand. Die Peitinger Spieler, die gerade mit einem 9:4-Sieg über die Deggendorf Fire die Meisterschaft in der Oberliga Süd fix gemacht hatten, mussten sich daher ohne Pokal auf ihre Ehrenrunde machen - angeführt von Ismet versteht sich. Der legte dann, nachdem er das Eis geküsst, die Welle gemacht und seine Mütze durch die Gegend geschleudert hatte, auch noch ein flottes Tänzchen aufs Eis. Andreas Pufal, dreifacher Torschütze und irgendwie Held des Abends, machte auch gleich noch mit. Aber ganz ehrlich: Ismet wirkte etwas geschmeidiger in der Hüfte.

In den 60 Minuten vor Ismets großem Auftritt gab es auch auf dem Eis allerhand zu feiern. Insgesamt 13 Tore durften bejubelt werden. Den Anfang machte Pufal, der den ECP Mitte des ersten Drittels in Führung brachte. Josh Gillam mit seinem vierten Treffer in den vergangenen drei Spielen legte nach. Wenige Sekunden vor der Pausensirene verkürzte Deggendorfs Zauberzwerg Andrew Schembri noch auf 1:2.

Im zweiten Abschnitt machten die Peitinger dann kurzen Prozess mit den Gästen aus Niederbayern. Andreas Pauli, Pufal, Anton Saal, der insgesamt sechs Scorerpunkte sammelte, und Robert Wittmann schraubten das Ergebnis auf 6:1. „Wenn man ein Drittel 0:4 verliert, kann man nicht punkten“, sagte Fire-Coach Edi Uvira nach der Partie.

Im Schlussabschnitt ließen es die Peitinger etwas ruhiger angehen, was ECP-Trainer Peppi Heiß nicht wirklich gefiel. „Teilweise haben wir heute schlecht gespielt. Einige meiner Spieler sind heute nicht über die ganze Distanz 100 Prozent gegangen“, sagte er. „Das gefällt mir nicht.“

Für die Zuschauer war es allerdings unterhaltsam: Deggendorfs Treffer zum 2:6 aus Sicht der Gäste beantworteten Lubos Velebny und erneut Pufal mit weiteren Toren - 8:2.

Brendan McLaughlin, unter der Woche noch gefeuert, am Freitag wieder dabei, und der Ex-Peitinger Martin Schweiger waren in der Folge noch für die Gäste erfolgreich. Florian Simon gelang noch ein Treffer für Peiting.

„Ich freue mich, dass es mit Platz eins geklappt hat“, sagte Heiß im Anschluss bei der Pressekonferenz. Er habe vor der Saison nicht erwartet, dass alles so reibungslos funktionieren würde. Eine Meisterprämie hatte er daher im Vorfeld auch gar nicht ausgehandelt. „Da gibt es nichts.“ Aber der Vorrundentitel sei ja ohnehin nur der erste Schritt auf dem Weg zu mehr.

Sollte der ECP übrigens den Gesamt-Oberliga-Titel holen, gibt es einen Pokal für die Spieler - und ein Tänzchen von Ismet sicher auch.

Thomas Fritzmeier

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