Die Hiobsbotschaft teilte Trainer Peppi Heiß den Fans des EC Peiting bei der anschließenden Pressekonferenz mit. Für George Kink, der vom EHC München gekommen war, ist die Saison beendet. „Seine alte Verletzung ist wieder aufgebrochen“, bedauerte Heiß. Jetzt muss der Garmischer erst einmal operiert werden.
Gegen die Erdinger reichte aber auch ohne Kink zum höchsten Sieg des ECP in der laufenden Saison. Die Torjäger hatten Hochkonjunktur, und Verteidiger Lubos war mit drei Treffern beteiligt. Nur einmal, beim 9:3 gegen Regensburg am 28. Dezember, gelang den Peitinger ein ähnlich hoher Sieg. Ein erstes zweistelliges Erfolgserlebnis war dem ECP aber nicht vergönnt. An Einschussmöglichkeiten mangelte es nicht um überlegen geführten Spiel.
Anfangs versuchte es der Peitinger Trainer mit drei Sturmreihen, später setzte er noch ein viertes Trio ein. „Da ist unser Spiel noch schneller geworden“, war Heiß zufrieden. Nur das Spiel seiner Cracks im zweiten Durchgang hat ihm nicht so gefallen. „Da wollten ein paar Spieler lieber schön spielen, das hat nicht so gut funktioniert“, plädiert der 49-Jährige mehr für das mannschaftliche Spiel. Das hat im Schussdrittel besser geklappt. „Da haben wir wieder Fahrt aufgenommen“, so der Trainer.
Entschieden war die Partie schon vorher. Nach Durchgang eins. Die Peitinger ließen sich zwar viel Zeit mit dem ersten Treffer, ehe Markus Weber, ein weiterer Verteidiger, den Torreigen in der 16. Minute eröffnete. Danach schlugen Florian Simon, Velebny und Josh Gillam innerhalb von nicht einmal eineinhalb Minuten dreimal zu.
Das Spiel war gewonnen gegen einen Gegner, der nur gelegentlich Entlastungsangriffe startete und im zweiten Durchgang lediglich einmal besser aufkam, als Robert Wittmann zwei Strafminuten absaß. Der ECP hatte das Spiel im Griff und schlug, nachdem Patrice Dlugos auf 1:4 verkürzt hatte (34.), durch Velebny zweimal zu (36. und 39.). In den 20 Minuten hatte auch Peitings Torsteher Florian Hechenrieder mehrmals die Gelegenheit, sich auszuzeichnen, weil seine Vorderleute etwas unkonzentrierter spielten.
Im Schlussdrittel trafen die Peitinger schon etwas früher als in den beiden vorangegangenen 20 Minuten. Kapitän Gordon Borberg erhöhte auf 7:1 (45.), so dass fünf der sechs Tore von Verteidigern erzielt wurden. Florian Simon (54.) und Robert Wittmann (58.) schlugen noch für den gastgebenden ECP zu. df












