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    • 18.02.13
    • EHC Klostersee
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Das war blamabel, EHC!

Grafing - Klostersee verspielt zuhause gegen den Tabellenletzten aus Erding eine 4:1-Führung un unterliegt mit 4:5

Dennis Berger. Der Backup-Goalie war an der Schlappe unschuldig. sro

Dennis Berger. Der Backup-Goalie war an der Schlappe unschuldig. sro

Grafing - Hochmut kommt vor dem Fall. Nach dem 4:1-Vorsprung „verzockte“ sich der EHC Klostersee gestern im Derby gegen die Erding Gladiators. Zu selbstgefällig und mit zu wenig Zug zum Gästegehäuse gaben die Grafinger beim 4:5 einen sicher geglaubten Dreier aus der Hand.

Nachdem der Weg einen Rang nach oben bis zum Ende der Doppelrunde nicht mehr zu bewältigen ist, ging es für die Rot-Weißen um die Absicherung von Platz fünf. Erneut ohne Nachwuchsnationalstürmer Raphael Kaefer (krank) entschied sich Doug Irwin für Backup Dennis Berger zwischen den Pfosten. „Er hat längst wieder eine Chance verdient, und nun ist ein guter Zeitpunkt, um ihn zu bringen. Und Martin Morczinietz tut die Pause bestimmt gut“, erklärte Trainer Doug Irwin.

Wer bei den Klosterseern im Kasten stand, war in den ersten Minuten sowieso Nebensache. Das Geschehen spielte sich ausnahmslos gegenüber ab, wo Gäste-Goalie Timon Ewert gleich alle Hände voll zu tun hatte. Beim 1:0 durch Max Kaltenhauser schien der Ex-EHCler keine gute Figur zu machen, doch der Schuss war gegen dessen Laufrichtung abgefälscht. Die Grafinger hatten den Tabellenletzten im Griff. Dennoch gewährte man den Gladiators großzügig den Ausgleich, als sich nach soeben überstandener Strafzeit niemand für Andreas Schmelcher zuständig fühlte (11.). Nur 36 Sekunden danach war das Missgeschick ausgebügelt. Wieder traf Kaltenhauser, diesmal mit freundlicher Unterstützung Ewerts. Ein Pfostenknaller verhinderte eine höhere Führung ebenso wie der Fehlschuss von Andreas Farny nach Pass von Michael Dorr (13./18.).

Besser klappte es anfangs des zweiten Drittels. Dorr und Kapitän Gert Acker erhöhten innerhalb von 23 Sekunden auf 4:1 (24./25.). Von den Erdingern war kaum mehr was zu sehen, die EHCler glaubten sich bereits durch. Wären sie wohl auch gewesen, wenn die drückende Überlegenheit nicht zu sehr mit „scheiberln“ vertändelt und nur eine der zahlreichen klaren Chancen genutzt worden wäre. Die Gegentore Nummer zwei und drei wurden noch als Betriebsunfall abgetan, doch in der 45. Minute stand es nach einer scharfen Hereingabe plötzlich 4:4. Mit viel Aufbauhilfe hatten die EHCler dem Gast zurück ins Spiel verholfen und nun Probleme, den eigenen Rhythmus wieder zu finden. Nach dem 4:5 in der 52. Minute musste die Brechstange herhalten, doch nun war Ewert warm geschossen. el

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