Christian Hummer (li.) war am Freitagabend zurück im EHC-Team. Doch auch sein Einsatz konnte die EHC-Niederlage nicht verhindern. Foto: Stefan Rossmann

EHC zieht gegen Schweinfurt schon wieder den Kürzeren

Grafing - Es bleibt dabei: Der EHC Klostersee kann gegen die Schweinfurt Mighty Dogs nicht gewinnen. Auch das vierte Duell gegen die Unterfranken, die damit die rote Laterne nach Erding weiterreichen, ging verloren.

Beim 3:4 legten sich die Grafinger durch einen Hänger im zweiten Abschnitt selbst ein Bein, womit die Heimserie mit davor neun Siegen in Serie gerissen ist.

Nicht an Bord hatte Trainer Doug Irwin Förderlizenz-Stürmer Andreas Farny. Dessen sehr positive Entwicklung in Grafing ist den Augsburger Panthern nicht entgangen, für die er am Wochenende in der DEL im Einsatz ist. Dafür stellte der Kooperationspartner diesmal Maximilian Schäffler ab. Zurück im Team war außerdem Thomas Hummer, womit vier komplette Angriffsblöcke zur Verfügung standen.

Irwin ließ dennoch mit den drei bewährten Fünfer-Blöcken beginnen. In der Offensive waren zunächst freilich die Mighty Dogs zu finden, ausgestattet mit reichlich Selbstvertrauen durch zuletzt fünf Siege in Folge und natürlich die bisherigen Resultate gegen die Rot-Weißen. Die erste klare Möglichkeit ergab sich nach exakt 80 Sekunden. Michael Dorr provozierte in der Schweinfurter Hintermannschaft einen Fehlpass, vergab aber den Alleingang. Noch einmal scheiterte er in gleicher Situation an Gäste-Goalie Benjamin Dirksen, wie davor auch der zweite EHC-Amerikaner Patrick Cullen (13./18.). Mit ein Grund, weshalb sich die überlegenen Klosterseer zur ersten Pause mit einem 1:1 zufrieden geben mussten. Einige klare Möglichkeiten wurden versiebt. Dazu hatten die Mighty Dogs beim Ausgleich das Scheibenglück - vom Pfosten zurück springend landete der Puck genau auf dem Schläger des Schützen -, das den Grafingern nicht hold war.

Erstmals in den Vergleichen mit den Unterfranken überhaupt in Führung geschossen hatte die EHCler Valentin Scharpf (5.). Nach zwei weiteren vergebenen Großchancen kippte die Partie. Einen Penalty von Lukas Rindos konnte Martin Morczinietz noch entschärfen (25.). Drei Minuten später passte ein Schlagschuss von Vitali Stähle genau - 1:2. In der 34. Minute bauten die Gäste den Vorsprung innerhalb von 49 Sekunden um zwei weitere Tore aus. In dieser Phase waren die Klosterseer total von ihrer Linie abgekommen, kaum mehr etwas passte. Nochmals Hoffnung gab das 2:4 durch Max Kaltenhauser 14 Sekunden vor Ende des zweiten Abschnitts.

Aller Offensivdruck in den verbleibenden 20 Spielminuten schien zu verpuffen. Erneut wurden erstklassige Möglichkeiten ausgelassen. Nach Dorrs 3:4 wurde es noch einmal eng (54.). Der Abwehrriegel der Gäste aber hielt. ele

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