München - Der EHC München verliert das Derby gegen die Nürnberg Ice Tigers. Ein Brüderpaar in Reihen der Franken hat das Spiel entschieden.

© sampics
Greg Leeb (r.) schoss gegen den EHc zwei Tore
Schade. Es wäre mehr drin gewesenfür den EHC München am ersten Wiesnwochenende, als man in der Olympiaeishalle gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:4 verlor. Vor 3 438 Zuschauern zahlte der EHC Lehrgeld. Und wie! „Wir müssen so wie Nürnberg spielen, das war heute eine gute Lernerfahrung“, so Trainer Pat Cortina. Besonders beklagte er:
„Wir haben drei Fehler gemacht und die Nürnberger haben daraus drei Tore gemacht.“ Beim 0:1 (7.) durch Greg Leeb schlief die Hintermannschaft, Joey Vollmer im EHC-Gehäuse hatte keine Chance. München erspielte sich im ersten Drittel keine zwingende Chance. Die Ausnahme: Martin Schymainski traf in Überzahl zum Ausgleich (16.).
Im mittleren Spielabschnitt dann ein ganz anderer EHC,der druckvoll auf das Nürnberger Tor anlief und abermals in Überzahl zum Erfolg kam: Felix Petermann fälschte einen Schuss von Stephane Julien ab (32.). Bester Münchner in dieser Phase: Joey Vollmer, der zwei Alleingänge sowie einen Penalty entschärfte. Das Problem war jedoch, dass das Team von Pat Cotina seine Chancen, wie durch Eric Schneider und Martin Buchwieser nicht nutzte.
Und es kam, wie es dann sooft geschieht: In einer Nürnberger Überzahl zog Brad Leeb ab: Vollmer hatte bei diesem knallharten Schuss zwar freie Sicht, konnte das 2:2 aber nicht verhindern (39.).
Oh, wie war das bitter für den EHC, der wesentlich mehr vom Spiel hatte vieles richtig machte. Bis auf eines, das aber eben auch wichtig ist: Tore schießen. Das vergaßen sie leider.Anders die Gäste: 45 Sekunden vor Schluss fiel noch der Empty-Net-Treffer zum 2:4.
Das Spiel im Stenogramm:
EHC München - Nürnberg Ice Tigers 2:4 (1:1, 1:1, 0:2)
Schiedsrichter: Brüggemann/Massy (Iserlohn/Schweiz)
Zuschauer: 3438 Tore: 0:1 Greg Leeb (06:24), 1:1 Schymainski (15:48), 2:1 Petermann (31:29), 2:2 Brad Leeb (38:06), 2:3 Greg Leeb (49:53), 2:4 Barta (59:15)
Strafminuten: 8 / 12
von Patrik Malberg



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