München - Stephane Julien ist für die freien Tage heim nach Kanada gereist. Der Kapitän des EHC München sucht dort nach einer Entscheidung, die in jedem Fall Auswirkung auf den EHC haben wird. Geht er oder bleibt er?

© Sampics
Gehen oder bleiben? Stephane Julien.
„Ich bin an einem Wendepunkt in meiner Karriere“, sagte der 37-Jährige. „Ich muss genau überlegen, was ich tue.“ Juliens Frau und Kinder zogen kürzlich nach Sherbrooke/Quebec zurück. Die älteste Tochter ist nun im Mittelschulalter. Papa Stephane kann sich aber „nur schwer vorstellen“, weiter für den EHC zu spielen, wenn die Familie nicht bei ihm in München ist. Da sind selbst innige Umarmungen von Trainer Pat Cortina wie nach Juliens 500. DEL-Spiel keine Alternative.
Ein Kompromiss wäre, dass die älteste Tochter bei Verwandten wohnt und der Rest der Familie für ein Jahr nach München zurückkehrt. Stephane sagte: „Ich werde alle Möglichkeiten besprechen.“ Für den EHC würde Juliens Abgang den Verlust des Erste-Reihe-Verteidigers bedeuten. Juliens harter Schuss ist gefürchtet, seine Scorer-Statistik nach wie vor top (Rang vier unter den Verteidigern der Liga mit 28 Punkten).
wim



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