München - Drei gebürtige Münchner, fünf weitere waschechte Bayern und ein Rekordspieler: Der EHC München setzt in seiner ersten Saison in der DEL auf Identifikation und personelle Kontinuität.

© Sampics
Drei Münchner, fünf gebürtige Bayern: Der EHC München ist fest in der Stadt verwurzelt – und die Fans danken es dem Verein mit großer Treue.
In ihrem ersten Spiel gastieren die Münchner am Freitag in Mannheim, am Sonntag empfangen sie Iserlohn. Die Vorbereitungsphase sorgte für Zuversicht, dass die Mannschaft von Trainer Pat Cortina nicht zum „Kanonenfutter“ wird. Mit Vizemeister Augsburg und Straubing wurden zwei künftige Ligakonkurrenten geschlagen. Acht der zehn Testspiele gegen nationale und internationale Gegner wurden gewonnen.
Von den neun Neuverpflichtungen schlug vor allem das kanadische Quartett (Eric Schneider , Jordan Webb, Ryan Ready und Ulrich Maurer) ein. Ansonsten vertraut der EHC weitgehend dem Team der Vorsaison, das das Double aus Zweitliga-Meisterschaft und DEB-Pokal gewann. „Es ist ein Risiko, mit 15 Spielern aus der Zweiten Liga in die DEL zu gehen. Aber die Spieler haben nach den Leistungen in der Vorsaison unser Vertrauen verdient“, sagt EHC-Boss Jürgen Bochanski.
Die beiden Torhüter sollen ebenso wie die Münchner Patrik Vogl, Christian Wichert und Philipp Quinlan und die fünf weiteren Bayern für Identifikation beim Publikum sorgen. Auch daran mangelte es EHC-Vorgänger München Barons. Das Team bestand fast nur aus Nordamerikanern. Die Ziele des Münchner EHC beschreibt Manager Christian Winkler wie folgt: „Im ersten Jahr wollen wir uns in der Liga etablieren, im zweiten um die Playoffs der besten zehn Mannschaften mitspielen, und im dritten Jahr wollen wir sie erreichen.“



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