München - Das hätte anders laufen sollen: Während am Sonntag Pat Cortinas Team bei Verfolger Krefeld mit 1:2 verlor, schloss dann auch noch Augsburg mit dem Sieg über Ingolstadt bis auf einen Punkt zum EHC auf.

© sampics
Pat Cortina und sein Team müssen um den Einzug in die Playoffs bangen.
Eine der Münchner Schwächen in dieser Saison ist und bleibt die Chancenverwertung. Manager Christian Winkler sieht sich daher für die kommende Spielzeit im Angriff um. Heiß gehandelt: Lubor Dibelka, der Topscorer der Zweiten Liga (61 Scorerpunkte in 37 Spielen für Riessersee). Winkler hat den Stürmer schon seit Jahren im Auge - Dibelka spielte bis zu dieser Saison bei Oberligist Peiting, einer früheren Station des EHC-Managers.
Schon zur laufenden Spielzeit stand der 28-Jährige auf der Einkaufsliste. Da der Tscheche aber eine der begrenzten Ausländerlizenzen braucht und der Sprung von der Oberliga zur DEL riesig erschien, zögerte der EHC. Mittlerweile ist Winkler aber restlos von Dibelkas Können überzeugt. Der Manager kürzlich zur tz: „Lubor ist ein anständiger Bursche und ein feiner Spieler.“ Aus Beraterkreisen sickerte durch: Der EHC hat eine Art Vorkaufsrecht, sollte es den Torjäger (wohnhaft mit Freundin und Kind in Peiting) in die DEL ziehen. Nach tz-Informationen gab es bereits ein Gespräch zwischen Dibelka und dem Riesserseer Manager Ralph Bader.
wim



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