EHC Red Bull München: Johan Ejdepalm, der Feuerlöscher

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    • 15.02.13
    • EHC München
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EHC patzt in Straubing

"Feuerlöscher" Ejdepalm soll es richten

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München - Er ist immer zur Stelle, wenn es brennt. Zum Löschen. Johan Ejdepalm, Verteidiger des EHC RB München, ist da, wenn’s vor dem eigenen Tor brenzlig wird – zu Hause ist der Schwede Feuerwehrmann.

Feuerwehrmann Ejdepalm

© wim

Johan Ejdepalm ist Feuerwehrmann.

Er ist immer zur Stelle, wenn es brennt. Zum Löschen. Johan Ejdepalm, Verteidiger des EHC RB München, ist da, wenn’s vor dem eigenen Tor brenzlig wird – zu Hause in Schweden ist er passenderweise Feuerwehrmann. Ejdepalm hat eine insgesamt achtmonatige Ausbildung absolviert, ist praktisch und theoretisch auf die Einsätze vorbereitet. Nur ein spezieller Kurs zum Thema Rauch fehlt ihm noch, um den Abschluss in der Tasche zu haben. „Das ist ein toller Job“, sagt Ejdepalm. „Man ist für die Leute da, wenn sie Hilfe brauchen.“

Für die tz besucht Ejdepalm die Feuerwache 7 in Milbertshofen, die für den Münchner Norden zuständig ist. Brandoberinspektor Rudolf Angerer zeigt ihm das Einsatzgebiet auf der Karte. Dann führt er den schwedischen Kollegen herum, erklärt ihm Löschfahrzeuge und Ausrüstung. Ejdepalm fragt hin und wieder interessiert nach, schlüpft für das Foto in die Uniform. Viel, sagt er, ist wie in Schweden. Auch dort gibt es Berufsfeuerwehren wie in München, aber auch Freiwillige. In Schweden seien 90 Prozent der Einsätze auf automatischen Alarm zurückzuführen. Bei Häuserbränden war er noch nicht dabei, aber brennende Autos hat er schon gelöscht.

Er kam über Mannschaftskollegen zur Feuerwehr. „Viele Eishockey-Spieler und andere Sportler arbeiten dort nach der Karriere“, erzählt er. Sie seien trainiert und gewohnt, für den anderen durchs Feuer zu gehen. „Man arbeitet in festen Teams zusammen. Das ist ein bisschen wie in der Sportkarriere.“ Ejdepalm überlegt derzeit, wie Mannschaftskollege Viktor Ekbom, ein BWL-Fernstudium anzufangen. „In Schweden kostet das Studium nichts. Ich könnte mir aber auch vorstellen, nach der Karriere als Feuerwehrmann zu arbeiten. Aber zuerst habe ich – hoffentlich – noch ein paar Jahre als Eishockey-Spieler.“

Gut möglich, dass er beim EHC bleibt, dort schätzt man seine Qualitäten als Mann für die brandheißen Einsätze, auch jetzt, im Saisonendspurt: Nach dem 0:1 (0:1, 0:0, 0:0) am Freitag in Straubing stehen drei Heimspiele auf dem Plan. Am Sonntag (16.30 Uhr) kommt Wolfsburg – gegen keine Mannschaft hat der EHC in der DEL weniger Punkte geholt. Doch die Münchner brauchen nun jeden Punkt. Ejdepalm: „Für uns zählen nur noch die Play-offs.“ Herr Ejdepalm, Ihr Einsatz.

Auf einen anderen Einsatz heißt es weiter warten: Red Bull macht den EHC-Einstieg offenbar von einem Hallenneubau abhängig. Es soll schon um Details wie Farben gehen. Kürzlich waren Konzernvertreter im Olympiapark zu Gast und sahen sich genau um. Auch die Olympiahalle, in der der EHC bei einem Neubau der Eishalle spielen solle. Doch Parksprecher Arno Hartung sagte der tz: „Der Besuch galt allein den X-Games“, die im Sommer im Oly-Park stattfinden. Wann die Eishockey-Delegation der Einladung von Sportamtschef Thomas Urban nachkommt, darüber will keiner Bescheid wissen. Vor einer Woche waren die Spieler zum jährlichen Fest in die Villa des Gesellschafters Michael Phillips eingeladen. Es gab gutes Essen und nette Worte. Zum Verkauf des EHC äußerte er sich nicht, auch verabschiedete er sich noch nicht von der Mannschaft. Also: Weiter warten auf den Red-Bull-Einstieg. Bis zum 22. Februar soll Klarheit herrschen.

Martin Wimösterer

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