Dresden - Beim Turniersieg in Dresden hat der EHC München am Wochenende unterschiedlich starke Auftritte gezeigt. Manager Christian Winkler spricht nun über Sturmreihen und die Kapitänsfrage.

© sampics
EHC-Manager Christian Winkler
Es war in der Oberligasaison 2004/2005, als der heutige Manager des EHC München, Christian Winkler, zum Verein stieß. Das Ende der Saison ist bekannt: Damals stieg man nach dem Halbfinale in die Bundesliga auf. Die Finalspiele gegen Dresden waren nur noch Formsache, da man als Halbfinalist schon durch war.
In besagtem Dresden waren Winkler und der EHC auch am Wochenende: Beim Cup der Eislöwen ging es von Freitag bis Sonntag gegen Pilsen (7:2), HC Geus Okna Kladno (1:2) und die Dresdner Eislöwen (3:0).
Und es gab noch mehr Dinge, die Winkler derzeit Mut machen: So habe die Unterschrift von Eric Schneider (stürmt in einer Reihe mit Jordan Webb und Ryan Ready) bei diesem nochmals einige Prozent mehr an Leistung freigesetzt. Außerdem ist Trainer Cortina, nach oftmaligem Durchmischen der Reihen, nun einigermaßen am Ziel angekommen: Mike Kompon (noch verletzt) wird mit Brandon Dietrich auflaufen, außerdem Dylan Gyori mit Bryan Adams und Neville Rautert. Christian Wichert und Martin Buchwieser werden ein weiteres Stürmerpärchen bilden, dem immer der dritte Stürmer hinzugefügt werden kann. „Pat steht darauf, Pärchen zu bilden und dann jeweils einen dritten Mann ganz individuell hinzuzustellen“, erklärt Winkler, der auch schon eine Vermutung hat, wer das Amt des Kapitäns übernehmen wird: „Das dürfte sich zwischen Eric Schneider und Stephane Julien entscheiden. Das sind die beiden Spieler mit der meisten Erfahrung.“
Und dann schließlich hat Winkler auch noch ganz persönlich einen Erfolg feiern können am Wochenende. „Vor dem Hotel findet das Stadtfest statt, aber ich habe es nach dem Joggen geschafft, bei keiner Bierbank einen Stopp hinzulegen“, lacht er.
Matthias Würfl



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