München - Bei den ersten Testspielen des EHC München war es schon zu hören, das langezogene „Uuuuliii“. Uli Maurer war Fanliebling in Nürnberg, dann in Augsburg. Und jetzt, beim EHC, könnte es für den Stürmer so weitergehen.

© sampics
EHC-Mann Uli Maurer
Der Platz neben Joey Vollmer ist ja frei, seit Andi Raubal den Verein verlassen hat
Raubal ist ein gutes Stichwort, mit ihm hat Maurer einiges gemeinsam: Beide kommen aus Garmisch, beide sind lustige, kernige Typen. „Und beide sind richtige Krieger auf dem Eis“, findet Trainer Pat Cortina. „Uli wird sicher einer unserer Anführer.“ Maurer kann seine Erfahrung weitergeben. Er erinnert sich noch, wie schwer das erste DEL-Jahr für ihn war. 2004, da spielte er in Nürnberg. „Da war ich ein richtig steifer Hund“, erzählt Maurer. Yoga hat ihm geholfen, beweglicher zu werden. Vor zwei Jahren hat er schon mal bei der Nationalmannschaft angeklopft. Manager Christian Winkler traut ihm und Martin Buchwieser mittelfristig den Sprung in die Nationalmannschaft zu.
Aber so oft sollen Pleiten nicht vorkommen. Maurer: „Wenn wir zu Hause eine Festung sind und auswärts ab und zu gewinnen, dann ist auch was in Richtung Playoffs möglich. Verstecken brauch ma uns ned.“
wim



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