EHC-Zittersieg mit Beigeschmack

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    • 27.01.13
    • EHC München
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Buchwieser kassiert Matchstrafe

EHC-Zittersieg mit Beigeschmack

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Düsseldorf - Der EHC RB München hat sich in Düsseldorf einen Zittersieg erkämpft. Einen Beigeschmack hatte der Triumph allerdings.

© sampics

Martin Buchwieser (Archivfoto) kassierte eine Matchstrafe

Felix Petermann hatte für seine 500. DEL-Partie einen Sieg gefordert – damit der EHC RB München im Playoffrennen bleibt. Und die Mannschaft folgte dem Kapitän. Der EHC gewann bei der Düsseldorfer EG am Sonntag mit 3:2. Die Tore zum 3:0-Zwischenstand gegen das Schlusslicht schossen Blake Sloan, Brent Aubin und Klaus Kathan.

War das der Ketchupflaschen-Effekt, den sich Trainer Pat Cortina so herbeigesehnt hatte? Der EHC holte erstmals im neuen Jahr einen Dreier, schoss die drei Tore innerhalb von nur 302 Sekunden! Am Sonntag flossen also die Tore und Punkte, in den letzten Wochen wenig bis gar keine.

Am Freitag gegen Hannover (0:1) ertönte nach der Schlusssirene sogar erstmals ein Pfeifkonzert. In der Eishockeywelt pfeifen die Fans selten. Wenn, sagt Klaus Kathan, „dann nur bei vermeintlichen Topmannschaften wie Mannheim. Zuerst dachte ich, die Fans pfeifen gegen die Schiedsrichter. Aber scheinbar war es dann doch gegen uns.“ Die ohnehin frustrierten Spieler waren überrascht.

Waren die Pfiffe gerechtfertigt? Es war ein schlechtes Spiel, die Fans wollen Tore ihrer Truppe sehen. Die Münchner brauchen normalerweise rund 13 Versuche für einen Treffer – und sind damit schon Schlusslicht bei der Chancenverwertung. Am Freitag klappte es aber bei 39 Schüssen (!) nicht mit dem Tor.

Auch Trainer Cortina war danach niedergeschlagen, ordnete die Lage aber nüchtern ein: „Der Aufwand stimmt. In den letzten fünf Spielen waren wir die bessere Mannschaft. Wir hätten uns nur mehr belohnen müssen.“ Deshalb stellt sich für den Coach auch die Frage nicht, ob der sich hinziehende Einstieg von Red Bull die Spieler verunsichert und so die Playoffteilnahme kosten könnte. „Die Spieler wollen! Nur: Für uns ging halt nichts rein. Aber das Playoffrennen läuft noch.“

Für den EHC war der Sieg am Sonntag im Kampf um Platz zehn Pflicht. Da Iserlohn in Nürnberg das Duell der Rivalen nach Penaltyschießen gewann, ist der EHC nun bis auf einen Punkt an Platz 10 dran.

Manager Christian Winkler sagte zum Sieg: „Ich bin glücklich und freue mich vor allem für unsere Mannschaft. Für diesen Erfolg mussten wir sehr hart arbeiten und im letzten Drittel sieben Minuten in Unterzahl bestehen.“

Einen Beigeschmack hat der Sieg allerdings: Martin Buchwieser erhielt nach Anrempelns eines Linesmans eine Matchstrafe wegen Beleidigung – er wird im nächsten Spiel auf alle Fälle fehlen. Im schlimmsten Fall sperrt der Disziplinarausschuss den EHC-Torjäger sogar länger.

wim

"Pat" steht NICHT für "Patrick"! Cortina im Mini-Porträt

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Kommentare

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martl29.01.2013, 15:03Antwort
(0)(0)

War wohl der wichtigste!

Münchner28.01.2013, 08:57Antwort
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was er doch diese Saison auch gut macht.

Solche Sachen wie das gestern passieren eben mal im Eishockey, in dem ein Captain auch mal dazwischenfunken soll. Der Schubser sollte nicht dem Schiri gelten, sondern Rome. Und daran ist nichts verwerfliches. Das ist Eishockey, kein Fußball. Und solange Martl weiter so scored wie bisher, ist er einer der wichtigsten im Kader.

merlin28.01.2013, 07:24
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Buchwieser meint, er kann sich alles erlauben!
Er soll seine Konzentration mal dem eigentlichen Job widmen.

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