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Victor Ekbom hat in seiner linken Hand eine Schraube (kl. Bild)

Die tz trifft den EHC-Verteidiger

Ekboms Nagelprobe

München - Aua! Das schmerzt schon beim Hinsehen. Das Röntgenbild zeigt Viktor Ekboms linke Hand. Trotzdem steht der Verteidiger kurz vor seinem Comeback.

Der schwedische Verteidiger des EHC RB München brach sich vor Weihnachten das Handgelenk. Ein Düsseldorfer checkte Ekboms Linke unglücklich gegen die Bande. Jetzt hat er eine dicke Schraube drin – und schraubt am Comeback.

An diesem Wochenende könnte Ekbom sein Comeback geben. Am Freitag geht’s für den EHC nach Straubing, am Sonntag kommt Wolfsburg in die Eishalle. „Zwei Teams, die direkt neben uns in der Tabelle stehen“, weiß Stürmer Bryan Adams. „Das werden zwei Playoff-Spiele.“ Da kann der EHC seinen Verteidigungs-Hünen Ekbom gut brauchen.

Am Mittwoch trainierte er erstmals wieder mit der Mannschaft. Ekbom nach seinem Comeback-Training zur tz: „Alles in Ordnung. Mit der Hand lief es besser als gedacht. Die Ärzte haben ja grünes Licht gegeben. Im Vordergrund stehen jetzt Eis-Praxis und Kondition.“ Eine Manschette aus Carbon (mit Schwedenflagge drauf) schützt die lädierte Linke, schränkt aber seine Beweglichkeit ein. Richtig aus dem Handgelenk schießen kann er daher zurzeit nicht.

Und er gibt zu: „Die ersten drei Wochen waren schwer.“ Kochen, Sachen tragen – alles nur mit einer Hand. Mittlerweile kann er zu Hause in Germering aber schon wieder Playstation zocken.

Ein Blick ins Allerheiligste des EHC München

Ein Blick ins Allerheiligste des EHC München

Am Rande notiert: Der EHC hat die Sicherheitsleistung zur neuen Saison, die bis zu diesem Freitag hinterlegt werden musste, geleistet. Düsseldorf, verschuldetes Schlusslicht, entscheidet dagegen erst kurz vor knapp, ob es die 100 000 Euro einreicht. EHC-Manager Christian Winkler hofft, „dass es beim Traditionsklub weitergeht. Ein Aus wäre ein Verlust für die Liga.“

Ekbom sieht das vielleicht anders. Er hat sich gegen Düsseldorf schon zweimal übel wehgetan. Ob er über den Sommer hinaus in München bleibt? „Das ist definitiv eine Option“, sagt er.

Martin Wimösterer

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