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Bryan Adams will in die Play-offs.

Kanadier ist ein hemdsärmeliger Typ

Adams: "Jeder von uns muss noch mehr wollen"

München - "Jetzt geht’s zur Sache", sagt Bryan Adams und grinst. Für seinen EHC RB München stehen die letzten Spiele der Punktrunde an. Das Restprogramm wird heiß: erst drei Derbys, dann drei Spiele gegen Top-Teams.

Manager Christian Winkler wähnt seine Mannschaft weiter auf Playoffkurs. Dass in den letzten drei Spielen mit Mannheim, Berlin und Hamburg drei Titelanwärter kommen, sorgt ihn kaum: „Wir haben gezeigt, dass wir große Mannschaften schlagen können.“

Dazu braucht der EHC nun Leute wie Adams. Der Kanadier ist ein hemdsärmliger Typ, ein Vollblut-Eishackler. Er mag es, wenn es „down to the nitty-gritty“ geht. „Von mir wirst du keine Zaubereien sehen“, sagt er. Sondern: harte Arbeit. Der Routinier nimmt seine Truppe im Playoffkampf ins Gebet: „Jeder von uns will, aber jeder von uns muss noch ein bisschen mehr wollen. Aber innerhalb der Grenzen. Das ist eine Gratwanderung“, sagt Adams.

Zuletzt gelang diese nicht, auch wegen dummer Strafzeiten und daraus resultierender Unterzahltore. Nur ein Punkt blieb am Wochenende hängen, was Adams sichtlich grämte: „Das tat weh. Wir hätten einfach mehr verdient gehabt. Wir kämpften uns nach dem Rückstand ran, hatten das Momentum auf unserer Seite und waren nah am Sieg dran. Uns fehlt nur diese eine Aktion, die uns über die Grenze bringt.“ Hinter der Grenze warten drei Punkte als Lohn.

Der Kopf, sagt Adams, sei im Sport immer wichtig. Jetzt besonders. „Wir dürfen uns nicht hinsetzen und die Mundwinkel hängen lassen. I’m a big believer – wir müssen daran glauben, dass es passieren wird.“ Es – das Tor, das den Sieg bringt und das in engen Partien zuletzt nicht für den EHC fiel.

wim

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