München - Woran liegt es, dass der EHC München bereits in den ersten Spielen mit langjährigen DEL-Mannschaften mithalten kann? Klubboss Bochanski und Coach Cortina sind sich einig.

© sampics
Glückliche Sieger: Felix Petermann und Martin Buchwieser (rechts)
„Heute ist der Tag der Freude, mein ganz persönlicher Feiertag“ – EHC-Boss Jürgen Bochanski lachte nach dem 5:3 gegen Iserlohn wie ein glückliches Kind. Er freute sich über den ersten DEL-Sieg seines EHC München. Denn nichts anderes ist der Klub ja: Sein Verein. Unter Bochanski stieg der EHC von der Bayernliga bis in die DEL auf – um dort allem Anschein nach ein gehöriges Wörtchen mitreden zu wollen!
Nachdem das Team am Freitag Mannheim, das einen über zweimal so hohen Etat wie der EHC aufweist, bereits am Rande einer Niederlage hatte, legte die Mannschaft am Sonntag nach. Zu keiner Zeit befanden sich die Gastgeber in Rückstand, zeigten sich kämpferisch und gleichzeitig höchst diszipliniert und machten damit ihrem Trainer, der am Vortag seinen 46. Geburtstag feierte, das schönste Geschenk.
Eigentlich müsste man nun doch an einem solchen Tag der Freude wunschlos glücklich sein. „Nein, einen Wunsch habe ich“, sagt Vereinschef Bochanski. „Und zwar, dass am Freitag zum nächsten Heimspiel (gegen Krefeld, d. Red.) wieder 3300 Zuschauer in die Halle kommen.“
pm



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