München - Trainer Pat Cortina ist dabei, aus 15 Aufstiegs-Helden und acht Neuzugängen ein neues Team zu formen. Jetzt spricht er mit der tz über seine Aufgabe.

© sampics
Für Pat Cortina gilt es, ein Team zu formen
Beim EHC ist es ein bissl wie in der Geburtsklinik. Wo die nervösen werdenden Papas auf den Gängen hin- und her laufen, die Gefühlslage irgendwo zwischen Freude und Unsicherheit.
Cortina wäre aber nicht Cortina, wenn er deshalb in Jubel ausbrechen würde. Über das Augsburg-Spiel sagt er: „Es hat mir gut gefallen, wie meine Mannschaft gespielt hat. Aber man darf nicht vergessen, dass Augsburg 15 neue Spieler hat und umgekehrt München mit 15 Spielern aus der vergangenen Saison aufgelaufen ist.“ Und gegen Hannover? Cortina: „Die Pässe sind ungenau gespielt worden, es wurde im Allgemeinen ein bisschen zu wenig gelaufen. Die Mannschaft war müde. Aber wir haben unsere Aufgabe gut gelöst. Darum sind wir glücklich.“
Wie kann man dieses Testglück jetzt rüberheben in den ernsthaften Saisonbetrieb? Wie ist Eishockey in der DEL? Cortina: „Das „Was“ ist das gleiche, der Unterschied ist das „Wie“. Konkret heißt das, dass wir schneller spielen müssen – und zwar über die komplette Saison.“ Mit klaren Zielen… Cortina: „Wir wollen bis Ende März nächsten Jahres Eishockey spielen. Wenn uns das gelingt, dann war es eine erfolgreiche Saison. Wenn wir Anfang März nicht mehr spielen, aber alles gegeben haben und wissen, was wir falsch gemacht haben – selbst dann ist es noch eine erfolgreiche Saison gewesen.“
mw



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