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EAS empfängt zum Vorrunden-Abschluss den TEV Miesbach

EAS empfängt zum Vorrunden-Abschluss den TEV Miesbach

Schongau - Zum Abschluss der Vorrunde kommt es in der Bayernliga für die Eishockey-Truppe der EA Schongau knüppeldick. Am Freitag um 19.30 Uhr sind die Lechstädter beim TSV Peißenberg im Landkreis-Derby gefordert, und am Sonntag empfangen sie um 17 Uhr den sechstplatzierten TEV Miesbach.

Nochmals das Derby: Nach dem 1:4 im Hinspiel will sich die EA Schongau in Peißenberg nicht überfahren lassen. foto: df

Nochmals das Derby: Nach dem 1:4 im Hinspiel will sich die EA Schongau in Peißenberg nicht überfahren lassen. foto: df

Nein. Punkte rechnen sich Schongaus Cracks nicht aus, und sie werden den letzten Platz wohl in die Abstiegsrunde mitnehmen. Damit beginnt nach der verpatzten ersten Runde für den Aufsteiger der wichtigste Teil der Saison. Statt ausgelassenem Faschingstreiben Eishockey. So gestalten sich für die Spieler der EA Schongau die nächsten Wochen. Trainer Robert Kienle nimmt seine Cracks in die Pflicht.

Der TEV Miesbach mischte in der Bayernliga jahrelang in der Spitzengruppe mit und liebäugelt jetzt sogar mit einem Aufstieg in die Oberliga. Florian Zeller und Alan Reader von den Starbulls Rosenheim sind die namhaften Verstärkungen des Sechsten. Trotzdem ist es bei der Mannschaft in der laufenden Saison nicht nach Wunsch gelaufen. Deshalb zog sich Trainer Rudi Sternkopf frustriert zurück. Torwart-Legende Josef Schlickenrieder hat sein Erbe angetreten und hatte anfangs auch seine Pobleme, bis die Mannschaft besser zusammengewachsen ist. Inzwischen hat Schlickenrieder das Team fest im Griff, und auch der Wechsel auf der Kontingentstelle wirkte sich positiv aus. Für Verteidiger Brent Griffin kam Stürmer Shane Heffernan.

Gastgeber Peißenberg kann heute frei aufspielen und will sich bemühen, mit einem Sieg gegen die Lechstädter den siebten Platz zu festigen. Damit würde er der Nord-Gruppe entgehen. Seit Stanislav Meciar die Mannschaft trainiert, ist es aufwärts gegangen. Der Tscheche Milan Kopecky ist inzwischen Kontingentspieler Nummer drei. Die Peißenberger sind haushohe Favoriten. „Aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden“, gibt Schongaus Pressesprecher Gerhard Siegl zu verstehen und glaubt, dass die Lechstädter nicht ganz chancenlos sind.

„Dass unsere Mannschaft um den Klassenerhalt kämpfen muss, ist für uns keine Überraschung mehr“, spricht Gerhard Siegl die bisherige Saison an. „Ein paar Punkte mehr auf dem Konto hätten unserem Team aber gut getan“, zielt er vor allem auf die Spiele gegen die Gegner ab, mit denen die EAS auch in der Abstiegsrunde zu tun hat.

Inzwischen können sich die Lechstädter, die nach dem momentanen Stand immer am Sonntag das Heimrecht haben, schon auf ihre Gegner einrichten. Bliebe die Tabelle so wie bisher, dann wären das Waldkraiburg (9.), Dorfen (12.) und Lindau (13.).

Für die Ersten und Zweiten der beiden Abstiegsrunden ist die Saison am 26. Februar mit dem Klassenerhalt beendet. Die zwei hinteren Teams der beiden Gruppen spielen über Kreuz in einer Serie best-of-5 die Platzierungen aus. Die Sieger und Verlierer der Playdowns werden nach ihrer Vorrundenplatzierung auf die Ränge 13 bis 16 bis gestellt. Die Plätze 15 und 16 sind die Absteiger. So weit will es die EA Schongau aber nicht kommen lassen. df

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