Peiting - Der EC Peiting feierte in der Oberliga Süd wieder einmal ein Wochenendemit Punkten im Doppel. Dem 4:1-Sieg in Bad Tölz folgte zwei Tage später ein 7:4 (1:1, 2:2, 4:1) gegen Selb. Dadurch sind die Peitinger wohl nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen.

Der Gegner sorgte wiederholt für Gefahr: Auch Torsteher Florian Hechenrieder und die einheimische Defensive (links hinten Milos Vavrusa, Mitte Fabian Weyrich) hatten beim 7:4-Sieg des EC Peiting gegen die bissigen Selber Wölfe viel zu tun. foto: df
Das Wolfsrudel aus Selb erwies sich als der starke Gegner, wie ihn Peitings Trainer Leos Sulak vorausgesagt hatte. Bis zur 50. Minute hielten sich die Gäste wacker und lieferten dem Klassenprimus einen Fight auf Augenhöhe. Doch dann schlugen die Gastgeber innerhalb von zwei Minuten mit drei Treffern zu und erlegten die Wölfe, von denen fortan nicht mehr viel Gegenwehr kam.
„Uns war es wichtig, dass wir das erste Drittel überleben“, erinnerte Selbs Trainer Cory Holden an sein erstes Auswärtsspiel in Peiting, als seine Mannschaft beim 9:5-Sieg des ECP nach 33 Minuten mit 1:9 hinten lag und erst dann bis auf 5:9 rankam, weil die Gastgeber leichtsinnig wurden. Diesmal ging der ECP den umgekehrten Weg.
Chancen hüben wie drüben erlebten die Besucher in einem durchaus rasanten Vergleich. Robin Slanina sorgte für eine Peitinger Führung (5.), als er alleine auf den Keeper zufuhr und vollendete. Premysl Sedlak hatte anschließend in numerischer Unterzahl die Möglichkeit zum zweiten Treffer, doch er vergab. Gerade war der ECP komplett, da gelang Selbs David Hördler der Ausgleich.
Das Egebnis war durchaus verdient, wie auch das 3:3 nach 40 Minuten. Wieder legten die Gastgeber vor. Diesmal durch Josef Kottmair (26.), der sich inzwischen als Torjäger outet und drei Treffer zum Sieg beisteuerte. Zuvor vergab Andre Gerartz aussichtsreich. Anschließend gerieten die Peitinger allerdings durch Alexander Fischer (29.) und erneut Hördler (32.) mit 2:3 ins Hintertreffen. Sedlak nutzte schließlich einen der häufigen Selber Fehlpässe zum 3:3 (33.).
Das Spiel war wieder offen, und auch nach dem 4:3 (45.) durch Florian Simon warlängst noch nichts entschieden. Gerartz hatte erneut die Möglichkeit zum Torschuss, wurde aber von hinten bedrängt. Als sich vor dem Tor der Gäste fast die ganze Mannschaft versammelt hatte, brachte Kottmair irgendwie den Puck zum 5:3 im Selber Tor unter. Das war der Anfang vom Ende für die Wölfe. 41 Sekunden später legte Sedlak bei einem schnellen Vorstoß noch im Fallen zum 6:3 ein, und Kottmair stillte den Torhunger des ECP 77 Sekunden später mit dem 7:3. Manfred Eichberger tauchte noch einmal vor dem Selber Gehäuse auf, doch der abschließende Treffer war den energisch Widestand leistenden Gästen vergönnt. Kyle Piwowarczyk sorgte für die Ergebnis-Kosmetik (58.), die niemanden mehr freuen oder ärgern konnte. df



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