Trotz personell großer Probleme hat der ESV Gebensbach dem in Topbesetzung angetretenen EV Aich einen heißen Kampf geliefert, aber dennoch 3:4 (0:2, 3:1, 0:1) verloren. Waren es am Freitag 16, so hatte Sergej Demcenko diesmal nur elf Feldspieler zur Verfügung. Florian Panthaler hatte sich gegen Dachau in den letzten Sekunden so verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Außerdem fehlten Michael Huber, der angeschlagene Michael Reiter, Tobias Voglhuber, und Manuel Hammerlindl stand wieder zwischen den Pfosten.
Dort bekam er gleich mächtig Arbeit. Seine Vorderleute kamen allmählich ins Spiel, aber klare Tormöglichkeiten blieben zunächst aus. Nach schlechtem Überzahlspiel des ESV traf Scholz zum 1:0 (13. Min.) für Aich, und Fleger erhöhte auf 2:0 (16.).
Nicht wiederzuerkennen war der ESV nach der Pause. 45 Sekunden waren gespielt, da vergab Florian Klein zwei Meter vor dem Tor eine dicke Möglichkeit. Klein musste zur Behandlung raus, und der Übeltäter Lackner bekam 2 plus 2 Minuten aufgebrummt. 42 Sekunden dauerte das Powerplay, und Mathias Selmair verkürzte auf 1:2 (27./Manuel Bertl). Zu Lackner gesellte sich ein weiterer Aicher auf die Sünderbank. Rudi Mayer nützte dies zum 2:2 (28./Jozef Smolko). Klein kam wieder zurück, und der ESV legte mit dem nächsten Überzahltreffer durch Selmair (32./Smolko, R. Mayer) nach.
In Überzahl kam Aich zum Ausgleich durch Mustafa (34.). Eine Strafzeit hatte der ESV zu Beginn des Schlussabschnitts bis auf eine Restsekunde überstanden, dann hieß es 4:3 für Aich. Hahn hatte getroffen (41.). Gebensbach versuchte alles, Pascal Segiet schoss den liegenden Heinrich im EVA-Tor an. Drei Strafzeiten mussten überstanden werden, dann lief den Gästen die Zeit davon. fi








