Freising - Null Punkte am Derbywochenende: Nach der Niederlage gegen Moosburg verlor der SE Freising auch die Partie in Regen mit 3:7.
Die volle Konzentration des SE Freising am vergangenen Wochenende galt dem Sonntagabend. Mit einem Erfolg in Regen wollte der Eishockey-Landesligist einen großen Schritt hin zum sechsten Tabellenplatz machen. Doch nach der erwarteten Heimniederlage gegen Moosburg gab es beim 3:7 (1:2, 1:2, 1:3) auch dort nichts zu holen.
Die Black Bears scheiterten wieder einmal an ihrer Abschlussschwäche. Freising kam nicht gut ins Spiel, lag deshalb auch zu Recht nach neun Minuten hinten. Wie schon gegen Moosburg, steigerte sich das Team und verdiente sich den Ausgleich von Felix Kammermeier gut eine Minute vor der ersten Pause. Die nächste Parallele zum Derby war das postwendende Gegentor zehn Sekunden vor der Drittelsirene. Völlig unnötig gaben die Black Bears in der „Drachenhöhle“ zu Regen den 1:1-Teilerfolg wieder aus der Hand.
Trainer Christian Eibl wollte der Mannschaft keinen Vorwurf machen. „Das Bemühen war da, und unsere Chancen zeugen auch von einem ordentlichen Spiel.“
Angesichts des Spielverlaufs tat das 2:4 (32.) dreifach weh. Nach dem Anschlusstor von David Jelinek fiel kurz vor dem Drittelende wieder ein bitteres Gegentor. Der Treffer war irregulär, wurde aber gegeben. Der Regener Stürmer hatte den Schläger über Kopfhöhe und schlug die eigentlich weit über das Tor fliegende Scheibe von oben herunter in die Maschen. Freisings Trainer konnte sich nicht erklären, warum die Schiedsrichter einen eindeutig zu hohen Stock nicht sahen. „Nach 40 Minuten hätte es 5:2 für uns stehen können, aber es hieß 2:4 gegen uns, das ist demoralisierend“, sagte Eibl.
Im Schlussdrittel war das Spiel dann schnell zugunsten der Gastgeber erledigt und die Freisinger gerieten ins Hintertreffen. Kurz vor dem Ende traf noch einmal Felix Kammermeier, aber das hatte nur noch statistischen Wert.
ERC Regen - SE Freising 7:3 (2:1, 2:1, 3:1).
Tore: 1:0 (9.), 1:1 Felix Kammermeier (19.), 2:1 (20.), 3:1 (32.), 3:2 David Jelinek (33.), 4:2 (38.), 5:2 (44.), 6:2 (47.), 7:2 (52.), 7:3 Felix Kammermeier (57.).



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