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Der Fluch ist gebannt

Geretsried - In Augsburg gewinnen die River Rats endlich wieder ein Auswärtsspiel - 8:4-Sieg

Wegweisend: Mit dem Tor zum 6:4 brachte Martin Köhler seine River Rats auf die Siegerstraße. Foto: lippert

Wegweisend: Mit dem Tor zum 6:4 brachte Martin Köhler seine River Rats auf die Siegerstraße. Foto: lippert

ugsburg/Geretsried - Verbessert hat der ESC Geretsried seine triste Auswärtsbilanz. Am Freitag gelang den River Rats der zweite Erfolg auf gegnerischem Terrain in der laufenden Runde. Im altehrwürdigen Curt-Frenzel-Stadion gewann der ESC mit 8:4 (0:0, 3:3, 5:1) beim Augsburger EV. Allerdings benötigte die Truppe von Sebastian Wanner eine lange Anlaufzeit, ehe die beiden Zähler unter Dach und Fach waren. „Ich bin ehrlich gesagt erleichtert. Das war wichtig für unser Selbstvertrauen und mit Blick auf die Tabelle ein wichtiger Auswärtssieg“, bekannte der Rats-Coach nach dem Match.

Obwohl sich für Wanners Schützlinge bereits im ersten Abschnitt Vorteile ergaben, fehlte zunächst das Glück, um es im AEV-Kasten klingeln zu lassen. Im zweiten Drittel wurde die Partie lebhafter. Eine zweimalige Führung der Geretsrieder glichen die Gastgeber fast postwendend aus. Kurz vor der Pause gelang dem Schlusslicht die erstmalige Führung, die aber Peter Erlacher noch vor dem zweiten Gang in die Kabine egalisierte.

Nach dem Wiederanpfiff erneut eine kalte Dusche für die River Rats: Kaum auf dem Eis, gingen die Schwaben mit 4:3 in Führung. „In dieser Phase hätte das Spiel komplett in die andere Richtung laufen können. Aber meine Mannschaft hat sich Einsatz für Einsatz zurückgebissen und am Ende die Partie für sich entschieden“, freute sich Sebastian Wanner. Ganz besonders wichtig war das Tor zum 6:4 durch Martin Köhlers Alleingang in Unterzahl - es verschaffte den Rats ein kleines Polster.

Die Begegnung drohte in der Schlussphase noch einmal zu kippen, als zunächst Bernhard Jorde und kurz darauf Peter Erlacher in die Kühlbox wanderten. Die Hausherren nahmen ihren Torhüter Markus Matula zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, so dass drei ESC-Feldspieler sechs heimischen Akteuren gegenüberstanden. Mit einem Empty-net-goal entschärfte Verteidiger Hans Tauber die prekäre Situation, und Sebastian Geltinger gelang schließlich drei Sekunden vor dem Abpfiff in Überzahl der 8:4-Endstand.

„Wir haben gewusst, dass die Begegnung beim AEV kein Selbstläufer wird. Aber das Ergebnis hat dann klar für uns gesprochen“, meinte Wanner. Von „zu vielen individuellen Fehlern“ sprach Florian Schrader. „Wir haben die Scheibe hinten einfach nicht mehr herausbekommen. Die Niederlage ist zwar am Ende hoch ausgefallen, aufgrund unser vielen Patzer aber gerecht“, bekannte der Augsburger Übungsleiter, der zusammen mit Rudi Mengele und Sebastiano Lo Castro als Trainertrio fungiert.(gos)

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