Peiting - Die Löwen kommen: Noch einmal hat der EC Peiting den EC Bad Tölz zu Gast, bevor der Spielbetrieb in der Oberliga Süd nach Abschluss der Vorrunde in die Play-offs mündet. Am Freitag um 19.30 Uhr wird die Heimpartie angepfiffen. Am Sonntag haben die Peitinger frei. Allerdings ist am Faschingsdienstag Spieltag. df

Ein ehemaliger Tölzer gegen die Tölzer Löwen: Josef Kottmair befindete sich gerade in einer Bombenform, um am heutigen Freitag für den EC Peiting auch gegen seine ehemaligen Kameraden einzubomben. foto: df
„Es geht um Platz eins“, stellt Trainer Leos Sulak die besondere Bedeutung der Partie heraus. Oder zumindest um wichtige Punkte für die Position an der Spitze. Deshalb hofft er vermehrt auf die Unterstützung durch die Fans. Die erleben immerhin die beiden Top-Teams der Oberliga Süd, und Eishockey der höchsten Spielklasse in der Region. „Für uns ist das ein besonderes Spiel, und wenn wir gewinnen, dann ist uns der erste Platz fast nicht mehr zu nehmen“, sieht es der Peitinger Trainer positiv.
Premysl Sedlak ist noch angeschlagen, mit dem Tschechen rechnet der Teamchef noch nicht. Aber Michael Kreitl ist dabei, nachdem sein angebrochener Kiefer mit einer Platte fixiert ist. Sulak will wieder vier Sturmreihen einsetzen, damit die Mannschaft auch im Schlussdrittel noch Volldampf gehen kann.
Die Tölzer sind übrigens auch das einzige Team, das den ECP noch vom Thron stoßen könnte. Acht Punkte trennen den Klassenprimus vom Verfolger, der allerdings zwei Spiele weniger ausgetragen hat und mit einer Serie noch 15 Punkte holen könnte. Für den ECP sind noch neun Punkte möglich.
Die Bilanz zwischen den beiden Parteien ist nach sechs Spielen in der laufenden Saison ausgeglichen. Der ECP setzte sich mit 6:0 im ersten Match, 5:4 nach Penaltyschießen und mit 4:1 durch. Dem stehen ein 1:4, 4:6 und 2:5 aus Sicht der Peitinger gegenüber. Es ist also immer eng hergegangen, und die Cracks waren besonders motiviert, wenn sie in dem Derby aufeinander trafen. Ein enges Spiel ist auch am heutigen Freitag zu erwarten.
Der Top-Scorer bei den Löwen ist mit aktuell 51 Punkten (20 Tore) der bereits in die Jahre gekommene Yanick Dube, der auch Spielgestalter ist und in der Oberliga Rang neun einnimmt. Auch Johannes Sedlmayr, mit einer Förderlizenz dabei, ist auf Rang 16 mit 45 Punkten (25 Tore) gut dabei.
Die Tölzer Löwen kommen ohne Kontingentspieler aus. Vielmehr profitieren die Isarwinkler von ihrer intensiven Nachwuchsarbeit, der auch die meisten Cracks der Gäste zuzuordnen sind. Anton Pommersberger vom EV Landshut, Tim Schüle und Simon Fischhaber von den Nürnberger Ice Tigers, Andreas Pauli vom Krefelder EV sowie seit Januar Marco Pfleger vom TSV Peißenberg sind die einzigen Spieler, die in der vorigen Saison noch keine Löwen waren. df



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