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Fünter Sieg in Serie: TEV Miesbach schlägt auch Dritten Memmingen

Fünter Sieg in Serie: TEV Miesbach schlägt auch Dritten Memmingen

Miesbach - Zum erfolgreichen Einzug in die Zwischenrunde will sich Beppo Schlickenrieder noch nicht gratulieren lassen. „Wir haben ja noch viele Spiele", sagt der Trainer von Eishockey-Bayernligist TEV Miesbach.

Kaum zu stoppen: Florian Zeller (weiß) lässt die Memminger zumeist nur hinterherlaufen. Foto: Tp

Kaum zu stoppen: Florian Zeller (weiß) lässt die Memminger zumeist nur hinterherlaufen. Foto: Tp

Genau genommen sind es vier, und in jedem Fall haben die Rot-Weißen das Tor zur Meisterrunde ganz weit aufgestoßen. Pünktlich zum Saisonendspurt läuft’s so richtig rund. Nach dem knappen Auswärtssieg in Lindau (4:3 nach Penaltyschießen) am Freitag folgte am Sonntagabend ein bärenstarker Auftritt gegen den Tabellendritten aus Memmingen, der letztlich in einem verdienten 5:3-Sieg mündete. Nebenbei: der fünfte Sieg in Folge.

Dass die Verantwortlichen in dieser Saison durchaus einmal andere Zeiten durchlebt haben, ist allerdings nicht vergessen. „Früher musste man schon fast auf jedes Spiel hin bangen“, verdeutlicht Schlickenrieder. „Jetzt freue ich mich auf jedes.“

Einen großen Anteil an der wieder entdeckten Freude des Coaches dürfte insbesondere Florian Zeller haben. Während der 34-Jährige in Lindau noch als Verteidiger aushelfen musste - er verrichtete die ungewohnte Aufgabe tadellos - durfte er gegen Memmingen wieder als Stürmer ran und erwischte einen Sahnetag. Drei Treffer, dazu einen Assist, vom Trainer gab’s ein Sonderlob: „Er hat ein Riesen-Spiel gemacht und endlich mal das gezeigt, was er drauf hat.“ Besonders beim zwischenzeitlichen 4:2. Zeller startete zum Konter, hatte allerdings noch zwei Gegenspieler vor sich. Kein Problem: Mit einer Körpertäuschung und einer spektakulären Finte bahnte er sich den Weg durch die beiden verdutzten Memminger Defensivspieler hindurch und ließ auch dem Torhüter keine Chance. „Ihm muss man nicht mehr viel lernen“, sagt Schlickenrieder. „Man muss es nur aus ihm rauskitzeln.“

Auch beim Rest des Teams gelingt ihm das offensichtlich immer besser. Die Miesbacher gingen gegen den ECDC „lauffreudig und aggressiv“ zu Werke und „wollten immer die Scheibe haben“, meint Schlickenrieder. Genau das also, was nötig ist, um die Saison - nach einem reichlich verkorksten Start - doch noch zu einem positiven Ende zu führen. (meh)

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