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8:6 gegen Lindau bringt EAS dem Klassenerhalt näher

8:6 gegen Lindau bringt EAS dem Klassenerhalt näher

Schongau - Zwei Siege an einem Wochenende hat es bei der EA Schongau in der laufenden Saison noch nicht gegeben. Doch in der Abstiegsrunde zeigen die Lechstädter ihre wahre Klasse, zu was sie fähig sind, wenn es darauf ankommt. Dem 4:3-Sieg in Buchloe ließen sie nur zwei Tage später einen 8:6 (4:2, 2:3, 2:1)-Erfolg gegen den EV Lindau folgen. Für Trainer Robert Kienle allerdings nicht unerwartet: „Wir waren auch in vorherigen Spielen oft nah dran und hatten nur kein Glück“, erinnerte er an Spiele, die nur knapp verloren wurden. „Diesmal ist uns eben das Glück zur Seite gestanden.“

Hat den Puck: Torsteher Max Bergmann klärt vor Andreas Pufal. Links Matthias Brahmer. df

Hat den Puck: Torsteher Max Bergmann klärt vor Andreas Pufal. Links Matthias Brahmer. df

Zwei Siege als halbe Miete für den angestrebten Klassenerhalt? Die Optimisten unter den EAS-Fans können es sich durchaus vorstellen, dass ihre Schongauer Mannschaft auch in den nächsten Spielen der Abstiegsrunde in der Gruppe B eine gute Rolle spielt. Die sechs Punkte haben sie, die kann ihnen niemand mehr streitig machen.

Bei Eiseskälte, die sicherlich auch viele Eishockey-Anhänger von einem Besuch abhielt, legten die Schongauer flott los und nutzten ihr erstes Überzahlspiel Sekunden vor dem Ablauf der Strafe durch Sebastian Hechenrieder zur Führung. Gut zwei Minuten später legte Julius Sinkovic in numerischer Unterzahl zum 2:0 nach, und nachdem die Lechstädter ein weiteres Unterzahlspiel schadlos überstanden hatten, schaffte Matthias Brahmer das 3:0 (13.). Erst danach gelang auch den Bodenseern durch Kyle Doyle in Überzahl (16.) das 3:1, dem Oliver Glöckner in diesem torreichen ersten Durchgang das 4:1 (17.) und Doyle das 4:2 (18.) folgen ließen.

„Wir haben gewusst, was uns in Schongau erwartet“, zeigte sich Lindaus Trainer Martin Masek bei der Pressekonferenz nicht überrascht von dem Rückstand und erinnerte an ein Spiel der Hauptrunde. „Vor drei Wochen hatten wir Glück, einen 1:3-Rückstand umbiegen zu können.“ Er ging auch mit seinen Cracks ins Gericht. „Wir wussten, Schongau wird bissig sein, kämpfen und uns auch konditionell fordern. Aber nicht alle meine Spieler waren bereit für das Spiel.“

Entschieden war nach dem ersten Durchgang nichts, und das Spiel sollte noch spannend werden. „Die Lindauer haben mit ihren Routiniers immer eine Chance gewittert“, warnte Schongaus Pressesprecher Gerhard Siegl. Doch auch in Durchgang zwei stimmte alles bei der EA Schongau, die Druck machte und belohnt wurde. Brahmer traf in 5:3-Überzahl zum 5:2 (29.), und Fabian Sing ließ beim 6:2 (32.) Lindaus Torsteher Waldemar Quapp nicht gut aussehen.

Danach wurde die Parte hitziger geführt. Noch in der 32. Minute verkürzte Nikolas Oppenberger, und in der 37. und 38. Minute fielen zwei weitere Treffer für die Gäste. Das Spiel war wieder offen, und das 7:5 durch Sebastian Hechenrieder in der 44. Minute wichtig. Das gab Auftrieb, und der EAS mehr Sicherheit. Glöckner erhöhte auf 8:5 (50.), so dass auch der sechste Treffer der Lindauer durch David Volek (56.) die Lechstädter nicht mehr aus dem Tritt bringen konnte.

Während Schongaus Trainer Robert Kienle voll des Lobes für sein Team war, kündigte Kollege Masek seinen Lindauer Cracks ein hartes Training an. „Die Runde begann bei Null. Jetzt haben wir das umgesetzt, was wir geübt haben“, lobte Schongaus Trainer, der von vier Siegen spricht, um den Klassenerhalt zu schaffen. df

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