Dorfen - ESC-Trainer John Samanski kritisiert die Chancenauswertung. Eishockey-Chef Peter Ratajak stellt sich auf die Playdowns ein.
Alles andere als glücklich war ESC-Trainer John Samanski nach der 3:4-Heimniederlage nach Penaltyschießen gegen den ESV Königsbrunn. Allerdings nicht etwa, weil seine Eispiraten zuvor schlecht gespielt hatten, sondern weil sie sich nach einer sehr guten Leistung im zweiten Drittel und der späteren 3:1-Führung, die Butter noch vom Brot hatten nehmen lassen.
Andererseits freute sich Samanski nach dem 4:2-Erfolg bei den Wanderers vom Freitag und auch gegen Königsbrunn über die Treffer von Sebastian Bellstedt, Tobias Brenninger und Ernst Findeis, die bisher nicht im Rampenlicht gestanden hatten, und meinte: „Schön, dass andere die Tore machen, wenn die Big-Boys nicht treffen.“
Erdings Ex-Trainer Petr Vorisek, der mit den Pinguinen durch die zwei Punkte die Aufstiegsrunde fest im Visier hat, stellte in der Pressekonferenz fest, auch er habe zwischenzeitlich nicht mehr an einen Sieg geglaubt, aber durch die verbesserte Ordnung in der Defensive habe man am Ende auch in der Offensive noch einmal profitieren können.
Die Aufstiegsrunde wird für die Eispiraten in dieser Saison realistisch gesehen wohl nicht mehr erreichbar sein. Und auch Eishockey-Chef Peter Ratajak stellte fest, er habe sich gedanklich auf die Playdown-Runde eingestellt. Peter Hackel



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