Bad Tölz - Eishockey ist ein hartes Geschäft, doch angesichts der Verletztenmisere, die den EHC Klostersee in den vergangenen Wochen ereilt hat, äußert Löwen-Trainer Florian Funk sein Mitgefühl mit dem Liga-Konkurrenten.

Thomas Merl Stürmer derTölzer Löwen
„Die hat’s richtig arg erwischt.“ Mitleid hat der Tabellenvorletzte am Sonntag (Beginn 17.30 Uhr) freilich nicht zu erwarten, wenn die Tölzer im Grafinger Stadion gastieren. „So leid es mir tut: Aber wenn wir Peiting noch einholen wollen, müssen wir gewinnen.“
EHC-Trainer Doug Irwin hat das anvisierte Saisonziel - die Top-Vier - längst revidiert. Mit Kapitän Gerd Acker, Ryan Guentzel, Marvin Kablau, Max Kaltenhauser und Dennis Schütt fehlte den Rot-Weißen zwischenzeitlich ein Quintett, das bei jedem Oberligisten als Top-Block durchgehen würde. Für die meisten ist die Saison bereits vorzeitig beendet, US-Boy Guentzel feierte nach der Ende Dezember erlittenen Schulterluxation und Bänderdehnung gestern sein Comeback und schoss gleich das erste Tor in Erding.
Auch die Tölzer Löwen gingen zuletzt am Stock, doch die Tiefe des Kaders fing die personellen Engpässe stets auf. Nun lichtet sich das Krankenlager zusehends. Auch hat Thomas Merl seine Sperre abgesessen. Dafür kassierte Leo Pföderl gestern Abend eine Spieldauer-Disziplinarstrafe und muss ein Spiel pausieren. Zudem muss der Coach auf Yasin Ehliz (in Nürnberg), Hannes Sedlmayr (Handbruch) und Martin Leismüller (nach Mittelohr-Entzündung noch nicht fit) verzichten.
Respekt hat Funk vor dem neuen EHC-Goalie Martin Morczinietz. „Der ist echt stark und kassiert die wenigsten Tore der Liga.“ Vorne sieht’s dafür wesentlich düsterer aus: Vor dem gegnerischen Tor brillieren die Grafinger nicht gerade. sts
Einen Liveticker zum Spiel finden Sie am Sonntag unter www.toelzer-kurier.de



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