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Klosterseer brechen den Bann: Heimsieg gegen Selb

Klosterseer brechen den Bann: Heimsieg gegen Selb

Grafing - Der Bann ist gebrochen, der EHC Klostersee hat gegen die Selber Wölfe nun auch auf eigenem Eis gewonnen. Am Freitagabend siegten die Grafinger mit 4:3.

Gut gemacht: EHC-Spieler klatschen sich an der Auswechselbank ab. Foto: Stefan Rossmann

Gut gemacht: EHC-Spieler klatschen sich an der Auswechselbank ab. Foto: Stefan Rossmann

Nur in einem der letzten sechs Heimspiele haben die Rot-Weißen voll gepunktet. Neben der Aufbesserung dieser Bilanz ging es wenige Spieltage vor Ende der Hauptrunde bereits um die Verteidigung des zurückerkämpften sechsten Platzes. Die Selber führen einen Dreikampf um Rang zwei, weshalb es gleich ordentlich zur Sache ging. Die Erkenntnis, dass Jared Mudryk in Grafing besonders gerne trifft, ist nicht neu. In den bisherigen zwei Gastspielen der Wölfe hat sich der davor in EHC-Diensten gestandene Kanadier in die Torschützenliste eingetragen. Gestern war Mudryk in der 4. Minute mit der Gästeführung zur Stelle. Die hielt aber nur ganze 33 Sekunden, bis Thomas Hummer eine kleine Unsicherheit von Stephen Ritter zum Ausgleich nutzte. Weitere 69 Sekunden danach hatte Mario Jann abgezogen und der Gästekeeper musste erneut hinter sich greifen (6.).

Das knappe 2:1 in die erste Pause zu bringen, war für die Klosterseer ein hartes Stück Arbeit. Zwar gab es ein paar weitere gute Einschussmöglichkeiten, aber auch die Wölfe nahmen Martin Morczinietz öfter aussichtsreich ins Visier. Der Klosterseer Goalie hielt den Vorsprung unter anderem mit einem Blitzreflex gegen Herbert Geisberger fest (16.). Kyle Piwowarczyk verfehlte kurz darauf den Puck vor dem weit offenen EHC-Gehäuse um Millimeter. Während die Selber beim Spieltempo im zweiten Drittel etwas nachließen, setzten die Grafinger effektiv nach. Raphael Kaefer, der den Nachschuss seiner zunächst gehaltenen Möglichkeit über die Torlinie drückte, und der bei einem schnellen Vorstoß mitgelaufene Verteidiger Andreas Paderhuber brachten die EHCler mit 4:1 nach vorne (23./26.). Mehr war möglich, aber man begnügte sich mit dem Drei-Tore-Vorsprung. Der geriet in den letzten 20 Spielminuten ins Wanken, als die Wölfe im Powerplay und dann in Unterzahl zwei Treffer aufholten (45./52.). ele

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