Peiting - Seit mehreren Jahren prägt der EC Peiting die Oberliga, die Eishockey-Mannschaft ist immer vorne dabei. Von einem Aufstieg in die 2. Bundesliga wollten die Peitinger bislang aber nichts wissen, weil der Aufwand doch enorm höher wird. Doch jetzt würde der ECP den Aufstieg wagen.

Klare Ansage: ECP-Geschäftsführer Peter Gast spricht sich „im Falle eines Falles“ für einen Aufstieg aus. foto: df
Inzwischen denkt die Führung des ECP um und erwägt jetzt sogar einen Aufstieg in eine eingleisige 2. Bundesliga. Der Diskussion über einen möglichen Aufstieg haben sich die Peitinger in der Vorstandschaft und der Mannschaft selbst gestellt. „Wir müssen jetzt was tun, sonst werden wir unglaubwürdig“, gibt sich Geschäftsführer Peter Gast selbstkritisch. „Auf Dauer können wir den Fans nicht vermitteln, dass wir Meister werden, aber nicht aufsteigen wollen.“
Inzwischen wurden auch schon ernsthafte Gespräche innerhalb der Vorstandschaft und mit einigen Spielern geführt, und die sprechen sich durchaus für eine 2. Bundesliga aus. Beispielsweise Gordon Borberg: „Wenn es sich machen lässt, dann auf alle Fälle“, äußerte sich der Kapitän, und auch Anton Saal und weitere Cracks sprachen sich positiv für einem eventuellen Aufstieg aus.
Risiko will die Vorstandschaft des EC Peiting nach wie vor keines eingehen, und sie will auch am eigenen Nachwuchs festhalten. „Vom Potenzal her haben wir eine gute Mannschaft“, bestätigt Peter Gast, „und in der 2. Bundesliga brauchen wir mindestens vier Reihen.“ Da ist sicherlich auch Freiraum für die eigenen Junioren.
Doch das alles ist Zukunftsmusik. „Jetzt müssen wir erst einmal die Saison zu Ende spielen und dann sehen, wie weit wir kommen.“ Nach der Doppelrunde mit gruppeninterner Doppelrunde werden Ligen-intern Play-offs gespielt. Die vier Sieger der ersten Play-off-Runde qualifizieren sich für die Aufstiegs-play-Offs zur 2. Bundesliga mit den vier besten Teams der Oberliga-Endrunde (West/Nord/Ost). In drei Best-of-five-Runden wird der sportliche Aufsteiger ermittelt.
„Das alles müssen wir aber erst überdenken, wenn es so weit ist“, will Peter Gast nicht zu sehr vorgreifen. Der Geschäftsführer ist überzeugt, dass von der anderen Gruppe die West-Vertreter aus Frankfurt, Kassel, Dortmund und Bad Nauheim dabei sind. „Die sind spielerisch sehr stark, und gegen die sind wir Außenseiter“, ist er überzeugt. „Aber nicht immer gewinnt der Favorit“, schickt er hinterher. df



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