Bad Tölz - Markus Ritschels verwandelter Penalty war einer der Höhepunkte der Partie der Tölzer Löwen gegen den EV Füssen. Eiskalt und unhaltbar versenkte der Stürmer den Puck zum 4:2 im Kreuzeck.

Markus Ritschel Stürmer derTölzer Löwen
Der Tölzer Kurier sprach mit ihm über seinen vierten Saisontreffer.
-Sind Sie bei den Tölzer Löwen der Spezialist für Penaltys - oder warum haben Sie geschossen?
Es hat da vor Kurzem eine Regeländerung gegeben. Der Gefoulte muss jetzt wieder selbst schießen - so wie früher. Ein Penalty-Spezialist bin ich nicht.
-Wann haben Sie Ihren letzten Penalty geschossen?
Keine Ahnung. Wahrscheinlich irgendwann mal in der DNL.
Ich wollte den Puck eigentlich zwischen den Beinschonern von André Irrgang durchschießen. Aber das ging nicht, weil er seine Schoner ganz eng beisammen hatte. Dann habe ich gesehen, dass es im rechten Kreuzeck klappen könnte. Und dort hat es dann tatsächlich super gepasst. Das ging alles so schnell, dass man gar nicht drüber nachdenken konnte.
-Waren Sie nervös?
Nein, überhaupt nicht. Ich habe mich selbst darüber gewundert. Erst danach habe ich mir gedacht: „Gott sei Dank war der drin.“ Da ist mir erst richtig bewusst geworden, wie wichtig das Tor war.
-Wie ist es zu erklären, dass die Löwen so mühsam in die Partie gegen Füssen starten und dann so klar gewinnen?
Flocko (Trainer Florian Funk, d. Red.) hat kritisiert, dass wir zu wenig getan haben und mehr laufen müssen. Wir haben lange Zeit wirklich nicht überragend gespielt. Aber wenn es mal 5:2 steht, dann läuft es einfach. Da ist man so im Fluss drin.
Das Gespräch führte Patrick Staar.



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