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In Nostalgie-Trikots mehr Tore schießen

In Nostalgie-Trikots mehr Tore schießen

Bad Tölz - Trotz des Jubiläumsspiels zu 50 Jahren Deutsche Meisterschaft: Die volle Konzentration der Tölzer Löwen gilt dem EHC Klostersee.

Besonderer Abend, besondere Trikots: Die Tölzer Löwen um (v. li.) Yasin Ehliz, Yanick Dubé, Thomas Merl und Christian Urban treten am Sonntag in eigens angefertigten Meistertrikots von 1962 gegen den EHC Klostersee an. foto: pr

Besonderer Abend, besondere Trikots: Die Tölzer Löwen um (v. li.) Yasin Ehliz, Yanick Dubé, Thomas Merl und Christian Urban treten am Sonntag in eigens angefertigten Meistertrikots von 1962 gegen den EHC Klostersee an. foto: pr

Es wird ein ganz besonderes Spiel am Sonntag. Der EC Bad Tölz feiert das 50-jährige Jubiläum seines ersten Meistertitels. Angekündigt hat sich allerhand Prominenz, einige Spieler der damaligen Mannschaft werden in der Drittelpause aufs Eis gehen. Auch für die Tölzer Löwen 2012 ist es kein Spiel wie jedes andere. Besonders merken sie das an ihrem Outfit. „Wir spielen in den historischen roten Trikots, die sehen gut aus“, sagt Löwen-Trainer Florian Funk.

Trotz der besonderen Umstände verlangt der Coach volle Konzentration auf das Spiel gegen den EHC Klostersee (Beginn 18 Uhr). Vor einer Woche erst trafen sich die beiden Mannschaften auf Grafinger Eis, die Löwen gewannen knapp mit 3:2 nach Verlängerung. „Es ist ein Vorteil, dass wir jetzt daheim auf sie treffen“, sagt Funk. „In Grafing ist es nicht so einfach, mit dem offenen Stadion und einer anderen Atmosphäre.“

Um gegen den EHC Klostersee zu gewinnen, müssen die Tölzer vor allem auf die beiden Kanadier Patrick White und Ryan Guentzel aufpassen. „Die sind brandgefährlich“, sagt Funk. Aber auch Torwart Martin Morczinietz zeigte zuletzt eine starke Leistung. „Der spielt eine große Rolle, aber ob der immer so gut ist, werden wir sehen.“

Die Vorgabe lautet: Für mehr Präsenz vor dem Tor sorgen, „dann sieht er nicht so viel und kann nicht so viel halten“. Auf jeden Fall müsste sein Team mehr Tore schießen als am vergangenen Sonntag. Das soll folgendermaßen funktionieren: Die Scheibe und die Spieler schnell aus dem eigenen Drittel bringen. „Weil sonst verteidigen die an der blauen Linie. Das spielen sie gut“, sagt Funk.

Beide Mannschaften sind weiterhin vom Verletzungspech verfolgt. Der EHC muss immer noch auf Max Kaltenhauser, Gerd Acker und Marvin Kablau verzichten. Funk sieht sich mit einer speziellen Situation konfrontiert: Alle Verteidiger sind da, aber es fehlen fünf Stürmer. Die erkrankten Michael Fischer, Andreas Pauli und Leo Pföderl sowie der noch angeschlagene Hannes Sedlmayr. Da Yasin Ehliz wieder für Nürnberg spielt, wird wohl Markus Ritschel in den zweiten Block rücken. Verteidiger Florian Kolacny wird wie bereits am Freitagabend in Füssen erneut Stürmer spielen. ms

Vom Spiel der Tölzer Löwen gegen Klostersee gibt es unter www.toelzer-kurier.de einen Liveticker.

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