Erding - Eine packende Oberliga-Partie haben gestern Abend die Erding Gladiators und Deggendorf Fire geboten. Am Ende hatte Erding mit 4:2 Toren (0:0, 3:1, 1:1) das glücklichere Ende für sich.

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Kapitän Stefan Peipe (2. v. l.) lässt sich nach seinem Treffer zum 3:0 von seinen Teamkollegen (v. l.) Daniel Krzizok, Florian Mayer, Sebastian Lachner und Sebastian Gumplinger gebührend feiern. foto : herkner
Gladiators-Trainer Markus Knallinger konnte auf den gleichen Kader wie am Freitag zurückgreifen. Sein Gegenüber Kim Collins schickte sein bestes Team aufs Eis.
Von einem vorsichtigen Beginn konnte man wahrlich nicht sprechen. Beide Mannschaften spielten erfrischend offensives Eishockey, bei hohem Tempo. Die erste große Möglichkeit für die Gladiators hatte Jiri Jelinek, als er von der Strafbank kommend allein aufs Tor zulief, aber statt einem Abschluss einen missglückten Pass produzierte (10.). Wenig später Pech für Erding, als nach einem abgefälschten Jirik-Schuss der Puck auf die Latte fiel. Da beide Teams ihre Überzahlspiele nicht nutzen konnten, ging es torlos in die erste Pause.
Das Schlussdrittel wurde dramatisch. Erdings große Schwäche war das Powerplay. Das zeigte sich besonders in der 49. Minute, als die Gladiators in Überzahl das 2:3 durch Brett Wilson kassierten. Aber dann trafen die Gastgeber doch noch in Überzahl: Alex Gantschnig wuchtete den Puck zum 4:2 ins Netz (53.). Damit war das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison perfekt.
Statistik
Tore: 1:0 (22.) Lachner (Krzizok, Peipe), 2:0 (25.) Jirik (Borrmann/5-4), 3:0 (29.) Peipe (Lachner, Krzizok), 3:1 (32.) Selea, 3:2 (49.) Wilson (4-5), 4:2 (53.) Gantschnig (5-4). - HSR: Michael-André Fröschle. - Zuschauer: 950. - Strafminuten: Erding 8, Deggendorf 14 + 10 (Agricola) + 5 + Spieldauer (C. Retzer).



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