Miesbach - Beim 6:3-Sieg in Peißenberg zum Auftakt der Zwischenrunde in der Eishockey-Bayernliga gelingt beim TEV Miesbach vieles, was in der regulären Saison nur selten funktioniert hat.
Der TEV Miesbach scheint punktgenau zum Start der Zwischenrunde zu seiner Form gefunden zu haben. Die Rot-Weißen gewannen am Freitagabend in Peißenberg mit 6:3 und haben damit den perfekten Start in die Bayernliga-Zwischenrunde erwischt. In Peißenberg klappte plötzlich, was in den 30 Vorrundenspielen kaum gelungen war. Der TEV erzielte sechs Tore und war bei zwei von drei Überzahlspielen erfolgreich. „Als ich gemerkt habe, dass sich die Peißenberger Zuschauer über die eigene Mannschaft beklagen, dass sie den Puck nur rausschlagen, war klar, dass wir ein gutes Spiel machen“, sagt Trainer Beppo Schlickenrieder.
Von Beginn an hatte sein Team, dem kurzfristig auch Johannes Kroner zur Verfügung stand, das Spiel im Griff. Auch durch einen zweimaligen Rückstand ließen sich die Miesbacher nicht aus dem Konzept bringen. Kritik gab es nur für den Schiedsrichter. „Er hat keinen bevorteilt, aber es war für beide Mannschaften schade, dass er das Spiel so zerpfiffen hat“, ärgert sich Schlickenrider. So kam nur selten Spielfluss auf. Da die Hausherren zudem nicht viel für die Offensive taten, blieb der Treffer von Andreas Veicht zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (5.) der spielerische Höhepunkt, dem Schlickenrieder das Prädikat „Traumtor“ verleiht.



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