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Perfekter Start in die Zwischenrunde

Perfekter Start in die Zwischenrunde

Miesbach - Beim 6:3-Sieg in Peißenberg zum Auftakt der Zwischenrunde in der Eishockey-Bayernliga gelingt beim TEV Miesbach vieles, was in der regulären Saison nur selten funktioniert hat.

Der TEV Miesbach scheint punktgenau zum Start der Zwischenrunde zu seiner Form gefunden zu haben. Die Rot-Weißen gewannen am Freitagabend in Peißenberg mit 6:3 und haben damit den perfekten Start in die Bayernliga-Zwischenrunde erwischt. In Peißenberg klappte plötzlich, was in den 30 Vorrundenspielen kaum gelungen war. Der TEV erzielte sechs Tore und war bei zwei von drei Überzahlspielen erfolgreich. „Als ich gemerkt habe, dass sich die Peißenberger Zuschauer über die eigene Mannschaft beklagen, dass sie den Puck nur rausschlagen, war klar, dass wir ein gutes Spiel machen“, sagt Trainer Beppo Schlickenrieder.

Von Beginn an hatte sein Team, dem kurzfristig auch Johannes Kroner zur Verfügung stand, das Spiel im Griff. Auch durch einen zweimaligen Rückstand ließen sich die Miesbacher nicht aus dem Konzept bringen. Kritik gab es nur für den Schiedsrichter. „Er hat keinen bevorteilt, aber es war für beide Mannschaften schade, dass er das Spiel so zerpfiffen hat“, ärgert sich Schlickenrider. So kam nur selten Spielfluss auf. Da die Hausherren zudem nicht viel für die Offensive taten, blieb der Treffer von Andreas Veicht zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich (5.) der spielerische Höhepunkt, dem Schlickenrieder das Prädikat „Traumtor“ verleiht.

Hektisch wurde es dann im zweiten Drittel als Sebastian Deml eine Spieldauer-Strafe kassierte. „Es war ein klares Foul“, sagt der Coach, „aber der Peißenberger hat sich mit dem eigenen Schläger im Gesicht getroffen.“ Obendrein kamen auch die Zeitnehmer durcheinander und schickten die Spieler teilweise zu früh von der Strafbank zurück aufs Eis. Der TEV ließ sich aber nicht irritieren und ging noch im zweiten Drittel in Führung. Im Schlussabschnitt ließen sich die Miesbacher den Sieg dann nicht mehr nehmen. Ein Kuriosum gab es kurz vor Schluss, als TEV-Stürmer Florian Zeller ins leere Tor den 6:3-Endstand herstellte - auf dem Eis zu diesem Zeitpunkt standen drei Miesbacher und sechs Peißenberger. Das war selbst für den erfahrenen TEV-Trainer ein Novum. „Bei uns hat die Überzahl gepasst. Das Spiel war optimal und der Sieg immens wichtig“, resümiert Schlickenrieder hochzufrieden. /ts)

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