Garmisch-Partenkirchen - SC Riessersee gewinnt in Crimmitschau mit 3:2 - Spieldauer für Dibelka

Erst Torschütze, dann Zuschauer: SCR-Top-Scorer Lubor Dibelka musste kurz nach Beginn des zweiten Abschnitts zum Duschen. Foto: bse-pictures
Von wegen, in Sachsen gibt es für den SC Riessersee nichts zu holen: Mit 3:2 haben die Werdenfelser gestern Abend den ETC Crimmitschau besiegt. Und endlich einen Dreier im Osten der Republik eingefahren - obwohl Top-Scorer Lubor Dibelka über die Hälfte der Partie auf der Tribüne verbrachte.
Nach knapp 25. Minuten war Dibelkas Arbeitstag dann aber beendet: Schiedsrichter Maximilian Plitz schickte den Top-Scorer zum Entsetzen der SCR-Verantworlichen zum Duschen. Warum? Plitz hatte ein Stockfoul gesehen. Wo, das wusste keiner so genau. Zwar hatte sich kurz zuvor ETC-Verteidiger Patrick Gruber nach einem Zusammenstoß mit Dibelka kurzzeitig auf dem Boden gekrümmt, spielte wenige Sekunden später aber schon wieder weiter. Eine zumindest fragwürdige Entscheidung. Aber egal. Die fünf Minuten in Unterzahl überstand der SCR schadlos und hätte sogar die Führung weiter ausbauen können. Tim Richter und Tim Regan brachten die Scheibe aber nicht im Gehäuse unter.
Im Schlussabschnitt sorgte dann Hannes Albrecht noch einmal für Spannung: Der ETC-Stürmer nutzte einen Fehler in der SCR-Abwehr und glich aus. Aber die Antwort der Werdenfelser ließ nicht lange auf sich warten. Keine zwei Minuten vergingen, da hämmerte Sepp Staltmayr in Überzahl den Puck in die Maschen und machte den ersten Sieg der Garmisch-Partenkirchner gegen Crimmitschau perfekt.
Sachsen ist für die Riesserseer also doch eine Reise wert.



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