SC Riessersee siegt 4:3 in Heilbronn

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    • 02.11.12
    • SC Riessersee
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SCR nimmt Fahrt auf

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Heilbronn - Zweiter Dreier in Folge: Kammerer-Team holt mit bester Saisonleistung 4:3-Erfolg in Heilbronn und ist heiß aufs Derby

Fleißige Arbeiter – und Torschützen: Justin Zilla (l.) und Benjamin Barz jubeln mit Michael Rimbeck über das 3:2. foto: or

Fleißige Arbeiter – und Torschützen: Justin Zilla (l.) und Benjamin Barz jubeln mit Michael Rimbeck über das 3:2. foto: or

Findet der SC Riessersee doch noch in diese Saison hinein? Der 4:3-Erfolg am Freitagabend bei den Heilbronner Falken gibt Anlass zur Hoffnung. Die mit Abstand beste Saisonvorstellung bescherte dem Team von Axel Kammerer den zweiten Auswärtssieg in Serie.

Allein das erste Drittel war wohl das beste bisher gezeigte. Vielleicht auch deshalb, weil Michael Hackert mit einer Großchance gleich einen Wachmacher für die Riesserseer hatte. Markus Keller konnte entschärfen, und fortan war der SCR im Spiel. Der 23-Jährige stand entgegen der Ankündigung im SCR-Gehäuse, Rick DiPietro laboriert seit Donnerstag an Leistenproblemen. Di Pietros Ausfall war in gewisser Hinsicht ein Glücksfall für die Gäste. Denn so durfte auch Andrew Lord ran, der endlich mal eine bärenstarke Leistung ablieferte.

Die erste Chance hatte allerdings Matt D’Agostini. Zweimal tauchte der Riesserseer NHL-Import im Powerplay frei vor seinem Liga-Kollegen Jonathan Bernier auf. Einmal verzog er knapp, danach visierte er die Schoner des Goalies an. Die Heilbronner Abwehr präsentierte sich alles andere als sattelfest. Und das änderte sich auch nach dem Führungstreffer der Falken nicht. Ein blödes Gegentor für den SCR: Adriano Carciolas Nachschuss mit der Rückhand passte, der Schlenzer zuvor war im Dickicht der weiß-blauen Defensive hängengeblieben.

Vom Rückschlag aber blieben die Garmisch-Partenkirchner unbeeindruckt. Regelmäßig setzten sie Akzente. D’Agostini traf von rechts nur den Pfosten, Lord wenig später die Latte. Da war schon viel Pech im Spiel. Doch zwischen diesen Szenen gab es auch etwas zu bejubeln. Lord schlich sich in Überzahl vor Bernier, Kreitl erspähte seinen Sturmkollegen, schon war’s passiert - 1:1. Riessersee behielt das offene Visier auch im zweiten Abschnitt bei. Und wie: Kreitl zog beim Unterzahl-Konter einfach mal ab. Bernier glitt die Scheibe durch die Finger, Zentimeter fehlten zum Torerfolg. „Mann hat der ein Glück“, fluchte Kreitl beim Herausfahren. Recht hatte er.

Und das traf auf die gesamte Falken-Mannschaft zu. Besonders, als die Hausherren durch einen abgefälschten Schuss von Luigi Calce abermals in Führung gingen. Doch wieder hatte der SCR eine Antwort. David Appel sah aus der Überzahl-Formation heraus den heraneilenden Jared Ross, der traf mit kernigem Flachschuss zum 2:2. Und es kam sogar noch besser. Nur eine Minute später belohnte sich die dritte SCR-Sturmreihe für ihren Fleiß. Benjamin Barz passte von der linken Bande nach innen, Michael Rimbeck hielt den Schläger rein - 3:2.

Die Heilbronner mussten sich zur zweiten Pause ein gellendes Pfeifkonzert gefallen lassen. Dessen Ursprung war allerdings in einer tadellosen Leistung des SCR zu finden. Würde die Kraft der Gäste reichen? Die Falken drückten aufs Gaspedal, kamen auch früh im Schlussabschnitt zum Ausgleich. Verteidiger David Fischer hatte sich halblinks vor Keller gemogelt und erfolgreich abgezogen. Für die echten Aufreger sorgte allerdings weiter der SCR. Barz knallte das Spielgerät an die Latte, Appel sorgte wenig später für den vierten Aluminium-Treffer. Doch Riessersee holte sich das Glück zurück: Appel traf neuerlich im Powerplay.

Der SCR kämpfte in einer dramatischen Schlussphase mit Leib und Seele für diesen Sieg. D’Agostini, bester Riesserseer, wurde regelwidrig am Break gehindert - das brachte Zeit. Es blieb kaum Zeit zum Durchschnaufen. Matthias Mayr musste in den Schlussminuten auf die Strafbank. Heilbronns Coach Rico Rossi nahm sogar noch Bernier vom Eis. Doch auch die zwei Falken-Spieler mehr hatten den Riesserseern nichts mehr entgegenzusetzen. Sechs Punkte in drei Tagen - so kann’s weitergehen für den SCR. (or)

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