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Am Schluss wird’s für Klostersee noch mal eng

Am Schluss wird’s für Klostersee noch mal eng

Grafing - Durch einen 6:5-Sieg über den EV Regensburg hat Eishockey-Oberligist EHC Klostersee Tabellenplatz sechs verteidigt. Ein verdienter Erfolg für die Grafinger, die es nach einer 6:2-Führung in der Schlussphase noch unnötig spannend machten.

In jeder Lage kämpften die Klosterseer (hier Thomas Hummer am Boden) gestern um die Punkte – erfolgreich. foto: sro

In jeder Lage kämpften die Klosterseer (hier Thomas Hummer am Boden) gestern um die Punkte – erfolgreich. foto: sro

„Jetzt gilt’s“ begann der Radioreporter aus der Donaustadt seinen Live-Bericht aus dem Grafinger Eisstadion. Was angesichts der aktuellen Tabellensituation natürlich für beide Teams gleichermaßen galt. Kurz vor Schluss ist die Palette von Platz fünf bis acht noch weit, was sich bekanntlich auf den ersten Gegner in der Playoff-Ausscheidung auswirkt.

Erstaunlich offensiv wurde dafür gleich zur Sache gegangen. Bei den EVR-Eisbären rettete Verteidiger Andreas Pielmeier gegen Markus Eberhardt für den bereits geschlagenen Goalie Jonas Leserer kurz vor der Torlinie (2.). Auf der anderen Seite musste Martin Morczinietz Kopf und Kragen riskieren, um gegen Daniel Huber einen möglichen Rückstand zu verhindern (5.). Rasant ging es auf und ab, da schlich sich auch manch ungenaues Zuspiel ein. Eine solche Situation nutzte Mario Jann nach doppeltem Doppelpass mit Valentin Scharpf zum 1:0 (9.).

Grafings Stadionsprecher Wolfgang Wagner hatte seine Ansage noch nicht beendet, da klingelte es erneut. 28 Sekunden später hatte Patrick White Maß genommen und den Puck aus der Distanz ins lange Eck gezirkelt. Eine 2:0-Führung - vor allem im Eishockey keine Garantie. Das mussten die EHCler bereits am Freitag in Selb schmerzvoll erfahren. Und auch gestern war anstatt des möglichen dritten Treffers der Gegner plötzlich wieder im Spiel. Ein dicker Schnitzer servierte Ex-Nationalspieler Thomas Daffner die Hartgummischeibe perfekt zum 1:2-Anschluss (17.).

Den Rot-Weißen nahm dies etwas den Angriffsschwung. Dafür klappte es in der Anfangsphase des Mitteldrittels endlich wieder einmal in Überzahl. Mit etwas Risiko verteidigten die Gäste, was White nach Vorarbeit von Matthias Bergmann und Ryan Guentzel den nötigen Raum verschaffte (23.). Den Klosterseern gelang es trotz einiger Chancen nicht, den Vorsprung auszubauen. Allerdings hatte Morczinietz auch einiges zu tun. Etwa gegen den Kanadier Kyle Schmidt, der alleine vor ihm auftauchte (34.). Die Freude über das erste Oberligator von Bastian Rosenkranz zum 4:1 wurde 25 Sekunden später durch Regensburgs zweiten Treffer getrübt (36.).

Nach Toren von Max Vollmayer, einem weiteren Tordebütanten, und Guentzel innerhalb von 32 Sekunden zur 6:2-Führung glaubten sich die EHCler schon in Sicherheit (43.). Doch durch drei Powerplay-Tore der Gäste wurde es noch einmal spannend. ele

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