Schongau - Für die EA Schongau geht es jetzt erst richtig los, und für die Abstiegsrunde der Bayernliga hoffen die Eishockey-Cracks, dass sie auch von den Fans zahlreicher unterstützt werden. Es geht um den Klassenerhalt. Beim ESV Buchloe sind die Schongauer am Freitag um 20 Uhr zu Gast. Am Sonntag kommt der EV Lindau an den Lech. Anpfiff der Partie ist um 17 Uhr.

Lindau stoppen: Die Defensive der EAS ist gefordert. foto: df
Als „keine böse Überraschung“ bezeichnet Schongaus Pressesprecher Gerhard Siegl die Abstiegsrunde. „Uns war klar, dass wir als Aufsteiger mit dem begrenzten finanziellen Etat nur Außenseiter sind, und dass die wahre Saison erst im Februar beginnt.“
Natürlich freuen sich die Schongauer auf das Spiel gegen die Lindauer Islanders, gegen die daheim angesichts unakzeptabler Entscheidungen der Unparteiischen mit 3:6 verloren wurde. Doch auch die Bodenseer kann der zwölfte Platz angesichts ihres hochkarätigen Kaders nicht begeistern. Sie haben sich mehr erwartet. Nachdem die Ex-Profis Harald Schäffler und Martin Masek das Training in die Hand nahmen und sich Kyle Doyle den Lindauern anschloss, ist es steil aufwärts gegangen.
In der Abwehr herrscht Routine. Dafür sorgen der ehemalige Peitinger Andreas Pufal, Jiri Kunce, Tobias Fuchs, Martin Valenti und Torhüter Michael Gundlach, der Waldemar Quapp als Nummer eins verdrängt hat.
Die Begegnungen mit Buchloe waren immer eng. Zuletzt unterlag die EAS mit 3:4. Bei den Allgäuern hatten die Lechstädter erst im Penaltyschießen das Nachsehen. Die Pirates haben aufgerüstet, weil sie mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollten, doch es ist anders gekommen.
Ein Wiedersehen gibt es mit Thomas Spegele und Matthias Strodel. An routinierten Crack mangelt es den Allgäuern nicht. In der Abwehr führen der Deutschtscheche Bohdan Kozacka, Sven Curmann und Christopher Lechner Regie. Topscorer ist der Amerikaner Sean Muncy mit 23 Toren. Einem mehr als Patrick Weigant. Führungsspieler ist der Deutschkanadier Peter Westerkamp. df



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