Perfektes Zusammenspiel: Moritz Kraus (l.) und David Jelinek, der mit einem Doppelschlag die Weichen auf Sieg stellte, zeigten den Regenern, wie’s gemacht wird. Foto: Gleixner

Black Bears in Jagdlaune

Freising - Die Puckjäger des SE Freising pirschen sich an die obere Tabellen-Region der Landesliga heran. Beim 4:3 gegen Regen am Freitag überzeugte auch der Neuzugang.

Nach dem Stotterstart in die Saison ist bei den Freising Black Bears so langsam der Jagdinstinkt geweckt. Beim 4:3 (1:0, 1:2, 2:1) gegen den ERC Regen zeigten die Männer von Trainer Christian Eibl ihr bestes Heimspiel dieser Punktrunde, in der nun noch einiges nach vorne gehen könnte.

Beim Debüt des neuen Freisinger Stars Elvis Reese hätte es für den SEF gar nicht besser beginnen können: Nach exakt 3:33 Minuten netzte Kevin Rentsch nach einer schönen Kombination ein. In der Folge zeigten die Domstädter eine disziplinierte Leistung - die Führung zur ersten Pause war verdient. Die Freisinger waren dieses eine Tor besser, während abseits der Eisfläche die Polizei der Fan-Party der Regener, die mehrere bengalische Feuer zündeten, ein Ende bereitete.

Im Mittelabschnitt hatte die Partie weiterhin den Charakter eines Spitzenspiels. Beide Mannschaften leisteten sich kaum Fehler und Strafzeiten und ließen für ein Eishockeyspiel außergewöhnlich wenige Torszenen zu. Allerdings wendete sich das Blatt: Regen nahm mehr und mehr das Heft in die Hand und schaffte den Ausgleich (27.). Freising reagierte nur noch. Torhüter Konstantin Bertet musste einige Male Kopf und Kragen riskieren. Das 1:2 konnte aber auch er nicht verhindern.

Kurz vor Ende des zweiten Drittels kassierten die Gäste dann aber zwei Strafzeiten - und dieses 5:3-Powerplay beendete Pavel Hanke nach gerade einmal 16 Sekunden mit dem 2:2. Sogar das 3:2 wäre vor der Sirene noch drin gewesen.

Nach der zweiten Drittelpause präsentierten sich die Freisinger dann im Stile eines Landesliga-Spitzenteams und stellten die Weichen auf Sieg: Der 39 Jahre alte Elvis Reese nutzte einen schnellen Puckgewinn, schickte den 38-jährigen David Jelinek auf die Reise, und der schloss den Alleingang grandios ab. Jelinek war nun auf den Geschmack gekommen und donnerte nur 101 Sekunden später einen Schlagschuss von der blauen Linie ins Kreuzeck. Gegen diese Granate war kein Kraut gewachsen. Das 3:4 der Regener sieben Sekunden vor dem Ende war nur noch Ergebniskosmetik. (nb)

SE Freising - ERC Regen 4:3 (1:0, 1:2, 2:1)

Tore: 1:0 Kevin Rentsch (4.), 1:1/1:2 Robert Suchomski (27./37.), 2:2 Pavel Hanke (39.), 3:2/4:2 David Jelinek (47./48.), 4:3 Tobias Artmeier (60.).

Strafminuten: Freising 10 - Regen 10.

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