Vor den letzten 60 Minuten als Freiluft-Eishockeyverein hat der SE Freising bereits große Eckpfeiler für die Zukunft stehen: Die Stadt baut die Eishalle und die Planung des Kaders für das Projekt Aufstieg schreitet schon gut voran. Und so ganz nebenbei kann das Team mit einem Sieg beim VER Selb 1b (Freitag, 19.30 Uhr) das Saisonziel erreichen.
Die Freisinger wollten Fünfter werden und stehen vor ihrer letzten Saisonpartie genau auf diesem Rang. „Wir haben jetzt die letzte Chance, unser gestecktes Ziel zu realisieren“, sagt Trainer Christian Eibl. Deshalb gab es in den zurückliegenden spielfreien zwei Wochen auch keinen Grund zum Nachlassen. Nur der Schnee bremste die Black Bears wieder einmal im Training.
Parallel zum Saisonende macht sich der Verein natürlich ausführlich Gedanken über die Runde 2013/14, an deren Ende der Bayernliga-Aufstieg des Neu-Hallenvereins SE Freising stehen soll. Auf Nachfrage des Vorstandes erklärte sich fast der gesamte Kader zum Weitermachen bereit. Auch der slowenische Ex-Internationale Elvis Reese wird in Freising bleiben und neben dem Engagement in der ersten Mannschaft noch ein Jugendteam trainieren.
Auf diesen Stamm aufbauend soll der Kader qualitativ und quantitativ für das Projekt Aufstieg verstärkt werden. Die Black Bears schauen sich bereits nach einem Kandidaten für die Ausländer-Position um. Mindestens ein echter Knipser mit eingebauter Torgarantie soll nach Freising geholt werden. Trainer Eibl baut aber auch darauf, dass die jetzigen Spieler ihre Lehren aus der wechselhaften Saison ziehen und im nächsten Winter konstanter ihr Leistungspotenzial abrufen.
Ein kleines Fragezeichen steht indes noch hinter Trainer Christian Eibl selbst, den ein Verein aus der Bayernliga kontaktierte. Der Coach macht aber deutlich, dass „Freising ideale Voraussetzungen hat.“ Die Chancen des ambitionierten Landesligisten stehen nicht schlecht, mit dem Trainer weiter zusammen arbeiten zu können.
In der nächsten Saison erwartet die Liga mit Passau einen illustren Neuling, den Eibl aber noch lange nicht als Durchmarschierer sieht. Er beobachtete die Niederbayern zwei Mal und sagt, „dass die sich sehr gut verstärken müssen, um die Topteams schlagen zu können“. Wichtiger ist für den Trainer, dass es keine Absteiger aus der Bayernliga gibt. Eibls Prognose: „Der Aufstieg wird nicht schwerer und nicht leichter als diese Saison.“(nb)












