SEF geht in Mitterteich baden

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    • 14.01.13
    • SE Freising
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SEF geht in Mitterteich baden

Freising - Die Puckjäger des SE Freising haben ergebnistechnisch das extremste Wochenende dieser Saison hinter sich: Der Eishockey-Landesligist gewann am Freitag zunächst grandios mit 4:3 gegen den ERC Regen und ging dann am Sonntagabend mit 3:13 (0:4, 2:2, 1:7) beim EHC Mitterteich unter.

Trainer Christian Eibl musste mehr Standpauken halten als ihm lieb war.  leh

Trainer Christian Eibl musste mehr Standpauken halten als ihm lieb war.  leh

Nach dem Erfolg gegen Regen hatten die Domstädter die Chance, mit einem weiteren Sieg in Mitterteich nah an die Spitzengruppe der Landesliga heranzurücken. Doch sie hatten der zweiten Aufgabe des Wochenendes zu euphorisch entgegengeblickt. Es dauerte nicht lange bis zum bösen Erwachen: Die Black Bears lagen bereits nach 162 Sekunden mit 0:2 hinten. Auch das 0:4 nach elf Minuten ging völlig in Ordnung. Trainer Christian Eibl reagierte, nahm eine Auszeit und hielt seiner Truppe eine Standpauke. Danach kassierte der Gast - bis zum zweiten Donnerwetter in der Kabine - wenigstens kein weiteres Gegentor mehr.

Der Anpfiff hatte ein bisschen gefruchtet. Die Freisinger konnten das Mitteldrittel ausgeglichen gestalten (2:2). Marcus Mooseder (1:4/24.) sowie David Jelinek (2:5/28.) trafen zwar für den SEF, eine Wende lag allerdings nicht in der Luft. Mitterteich hatte in den 20 Minuten etliche Top-Chancen, um den Vorsprung noch weiter auszubauen. Der Zwischenstand von 2:6 war eher schmeichelhaft für eine Freising-Truppe, die laut Eibl „Lichtjahre von der Normalform entfernt“ war.

Besonders schlimm wurde es im letzten Abschnitt: Freising machte so ziemlich alles falsch, was man in einer Eishockey-Partie gegen einen guten Kontrahenten falsch machen kann. Auf der anderen Seite spielte sich das Heim-Team in einen Rausch, fast jede gute Möglichkeit führte zu einem Treffer. Allein Torwart Konstantin Bertet war es zu verdanken, dass diese Schlappe nicht noch höher ausfiel. „Ich habe nur gehofft, dass es schnell vorbei ist“, sagte Eibl. Seinem Goalie dürfte es nicht anders gegangen sein.

In der Bilanz des Wochenendes sind ein Sieg und eine Niederlage gegen zwei Aufstiegsaspiranten für den Trainer in Ordnung, „auch wenn es nach Mitterteich noch Gesprächsbedarf im Training gibt“. Dieses Auf und Ab habe ihm jedoch gezeigt, dass mehr als der fünfte Platz in der Tabelle heuer wohl nicht nicht drin sein dürfte. (nb)

EHC Mitterteich - SE Freising 13:3 (4:0, 2:2, 7:1)

Tore: 1:0 (2.), 2:0 (3.), 3:0 (11.), 4:0 (11.), 4:1 Marcus Mooseder (24.), 5:1 (25.), 5:2 David Jelinek (28.), 6:2 (33.), 7:2 (41.), 8:2 (42.), 9:2 (44.), 9:3 Pavel Hanke (49.), 10:3 (54.), 11:3 (56.), 12:3 (58.), 13:3 (60.).

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