Miesbach - Zum dritten Mal gelingt dem TEV Miesbach ein Sechs-Punkte-Wochenende. 6:4-Erfolg in Waldkraiburg.

Endlich mehr als Zuschauer an der Bande: Torwart Anian Geratsdorfer. F: tp
Allzu oft hat es das für den TEV Miesbach in dieser Saison noch nicht gegeben: Zwei Siege an einem Wochenende. Mit den Erfolgen gegen den ESC Dorfen (6:3) am Freitag und den EHC Waldkraiburg (6:4) am Sonntag feierte die Mannschaft von Trainer Beppo Schlickenrieder das erste Sechs-Punkte-Wochenende seit den beiden Siegen gegen den EHC 80 Nürnberg Anfang Dezember. Erst zum dritten Mal in dieser Saison holte der TEV an einem Wochenende die volle Punktzahl.
Die Trefferquote, die Schlickenrieder vor den Spielen gegen Dorfen und in Waldkraiburg noch kritisiert hatte, konnte sich ebenfalls sehen lassen: Zwölf Tore an einem Wochenende - auch das schaffte der TEV zuletzt Anfang Dezember gegen Nürnberg. Der Blick auf die Tabelle fällt den Verantwortlichen jetzt wieder etwas leichter. Mit vier Erfolgen aus den vergangenen fünf Spielen ist der Sprung auf den sechsten Platz geschafft. Zumindest das Minimalziel Meisterrunde sollte damit gesichert sein.
Im Tor stand in Waldkraiburg Anian Geratsdorfer. Florian Lachauer hatte sich am Sonntagvormittag mit Genickschmerzen abgemeldet, die Folgen eines Zusammenpralls im Dorfen-Spiel machten ihm zu schaffen. Geratsdorfer zeigte eine starke Leistung und bekam von Schlickenrieder ein Sonderlob: „Er hat uns im Spiel gehalten. Den Sieg haben wir auch ihm zu verdanken.“ Viermal lag seine Mannschaft in Waldkraiburg mit einem Tor hinten, Geratsdorfer verhinderte einen größeren Rückstand. Und so konnten Florian Leitner in Überzahl (15.), Adrian Albanese (33.), Tobias Sterba (42.) und noch einmal Albanese (46.) die Waldkraiburger Führung jeweils ausgleichen, ehe der TEV im Schlussdrittel noch einmal eine Schippe drauflegte. Florian Zeller (47.) und Alan Reader (50.) trafen zum Endstand.
Wie schon gegen Dorfen war es die zweite Sturmreihe, die für die Entscheidung sorgte. „Aber im Spiel gehalten hat uns der dritte Block“, sagt Schlickenrieder, der es verkraften konnte, dass der erste Sturm mit Sebastian Deml, Andreas Veicht und Shane Heffernan erneut ohne Treffer blieb. Obwohl die zwölf Tore für die Ausgeglichenheit der Mannschaft sprechen, kann sich der TEV das gegen stärkere Teams wohl kaum leisten. (cf)



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