503.09.10|Tölzer Löwen|Tölzer Löwen|
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Bad Tölz - Bei den Spielen der Tölzer Löwen gegen Füssen und den SCR geht es um mehr als den Glanz vergangener Tage.

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Verletzter Stürmer: Auf Johannes Sedlmayr (Mi.) müssen die Löwen in Füssen verzichten. foto: uva-press
Vor einigen Jahrzehnten wären Termine wie diese ein echter Höhepunkt gewesen: Wochen vorher hätte man sich darauf gefreut. Immerhin trifft Bad Tölz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen erst auswärts auf den EV Füssen (Freitag, 19.30 Uhr) und dann zu Hause auf den SC Riessersee (Samstag, 4. September, 19.30 Uhr, Hacker-Pschorr-Arena).
Historisch gesehen ist das ein Stelldichein der Altmeister. 28 Deutsche Meisterschaften teilen die drei Traditionsstandorte unter sich auf. Allen voraus ist dabei der EV Füssen mit allein 16 Titeln.
An der Rivalität hat sich auch die ein oder andere Etage tiefer nichts geändert. Die Allgäuer betrachtet Löwen-Trainer Florian Funk zwar als „Gegner auf Augenhöhe“, aber eben doch als Mannschaft, „die es zu schlagen gilt. Die können wir hinter uns lassen.“
Mit dieser Einschätzung liegt Funk wohl nicht ganz daneben. Die Mannschaft des früheren Nationalspielers Schorsch Holzmann weist einige Parallelen zu den Tölzern auf - nicht nur die Vereinsfarben Gelb und Schwarz. Wie die Löwen verfügt auch der EV Füssen nicht gerade über viele Routiniers und namhafte Spieler. Einzig Kapitän Eric Nadeau (36) sowie seine angreifenden Kollegen Sebastian Wolsch (26) und Andrej Naumann (32) gehören der gesetzteren Fraktion an.
Gleiches über den Torhüter der Leoparden zu sagen, wäre untertrieben. Immerhin steht André Irrgang seit nunmehr zehn Jahren in Diensten des EV Füssen. Und fast ununterbrochen behauptete er sich als Nummer Eins im Tor - zu den wenigen Ausnahmen, die ihm zwischenzeitlich Konkurrenz machten, zählt Nationaltorhüterin Jenny Harß.
Beim Vergleich mit seinen Löwen spricht Funk allerdings nur von „ähnlichen Verhältnissen“. Ein Unterschied: Die Allgäuer haben mit dem US-Boy Mark Bernier bereits eine Kontingentstelle besetzt. Doch der direkte Vergleich mit den Königswinklern ist dem Löwen-Trainer wichtig.
In Garmisch-Partenkirchen schlug sich sein Team vergangenen Samstag gegen Riessersee zeitweise schon ganz gut. Von der morgigen Begegnung erhofft sich Funk noch mehr Aufschlüsse. Mit Ausnahme der angeschlagenen Michael Pfaff und Johannes Sedlmayr steht ihm der komplette Kader zur Verfügung. Auch die DNL-Spieler werden trotz des eigenen Spiels „bei uns sein“, so Funk. (or)
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