Letzter Funken Hoffnung glimmt noch

Miesbach - Der TEV Miesbach wahrt mit dem 3:1-Sieg in Germering seinen Chancen auf die Zwischenrunden-Quali.

Der TEV Miesbach darf sich weiterhin Hoffnungen auf den Einzug in die Zwischenrunde der Bayernliga machen. Durch den 3:1-Erfolg bei den Wanderers Germering haben die Miesbacher die Chancen gewahrt, sich unter den zehn besten Teams der Vorrunde zu platzieren. Der Vorsprung auf den aktuellen Elften und einzigen Kontrahenten EV Lindau beträgt nun vier Punkte - bei noch jeweils drei ausstehenden Begegnungen.

Als als sein Sportlicher Leiter Stefan Moser, ist aber TEV-Trainer Markus Wieland nach wie vor optimistisch, dass sein Team das Mindestziel erreicht. „Es ist weiterhin alles offen“, betont er. „Die Hoffnung stirbt zuletzt.“ Der TEV habe zwar ein „brutales Restprogramm mit lauter Endspielen“. Die Rot-Weißen müssen noch bei den beiden Spitzenteams Sonthofen und Bayreuth antreten. „Aber das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Die Vorrunde haen wir nicht dieses Wochenende, sondern in Spielen wie gegen Moosburg und Pfaffenhofen vergeigt“, sagt der Coach.

In Germering musste er seine Mannschaft erneut umstellen. Sebastian Deml hatte beim Freitagsspiel gegen Dorfen einen Schuss auf den Fuß bekommen und konnte aufgrund der starken Prellung nicht auflaufen. Florian Zeller fehlte aus privaten Gründen. Dennoch kamen die Miesbacher stark aus der Kabine. Andreas Baumer brachte die Gäste bereits beim ersten Wechsel in Front. „Nach dem 1:0 haben wir ein wenig den Faden verloren, und ich habe in der Pause die Blöcke umgestellt“, erklärt Wieland. So kamen die Germeringer kurz vor Ende des ersten Abschnitts zum Ausgleich.

Ab dem zweiten Durchgang spielte dann Sebastian Empl für Max Schlosser in der Verteidigung. Der rückte dafür in den dritten Sturm an die Seite von Tobias Sterba und Thomas Amann. „Dann ist es wieder gelaufen, und wir haben nichts mehr anbrennen lassen.“ Andreas Förg sorgte für die neuerliche Führung und machte im Schlussdrittel mit seinem zweiten Treffer alles klar. „Germering war ein harter Gegner, aber es war letztlich ein souveräner Sieg“, fasst Wieland zusammen.

Mut für die anstehenden Aufgaben macht ihm vor allem die Leistungssteigerung. „Wir spielen deutlich besser als vor sechs Wochen. Das war auch schon gegen Dorfen so, wo wir aufgrund individueller Fehler verloren haben.“ Kommende Woche sind die Miesbacher beim Spitzenreiter in Sonthofen zu Gast. Nach einem spielfreien Wochenende geht es dann gegen Bayreuth und Waldkraiburg. Mit zwei Siegen könnte der TEV aus eigener Kraft den zehnten Rang absichern. „Der Druck ist natürlich immens, aber jetzt sind wir auch mal in der Außenseiterrolle. Ich bleibe optimistisch.“

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