Zwei Punkte aus neun Spielen. Zwei Zähler von 27 möglichen. Das ist die Bilanz der Tölzer Löwen gegen die Top-Drei der Tabelle in dieser Saison. Lediglich ein Sieg in der Verlängerung gegen die Selber Wölfe gelang den Buam. Gegen Regensburg und Spitzenreiter Peiting gingen sie bisher ganz leer aus. Das soll sich schleunigst ändern, meint Löwen-Trainer Florian Funk. Nämlich an diesem Sonntag (18 Uhr), wenn sein Team Tabellenführer EC Peiting zum Heimspiel in der Hacker-Pschorr-Arena empfängt. „In dieser Phase der Saison sollten wir langsam auch die Teams vor uns schlagen“, fordert Funk.
Eine schwierige Aufgabe. „Peiting ist die konstanteste Mannschaft der Liga“, gibt er zu bedenken, obwohl sich der Tabellenführer gegen Schlusslicht Schweinfurt eine Schlappe geleistet, die zurückliegenden drei Auswärtsspiele verloren hat. Trotzdem: „Peiting hat drei ausgeglichene Reihen, auch wenn die erste die meisten Tore schießt.“ Hier müssen die Löwen vor allem auf ECP-Topscorer Manfred Eichberger aufpassen, der eine sehr gute Saison spielt. Auch Lubos Velebny gilt es, im Auge zu behalten. „Der hat einen unglaublich harten Schuss, feuert meistens von halbrechts.“
Die Aufgabe wird durch zwei Krankheitsfälle bei den Löwen nicht leichter. Ob Yanick Dubé und Christoph Fischhaber bis Sonntag wieder einsatzbereit sind, wusste Funk am Freitagnachmittag noch nicht. Falls sie ausfallen, lässt er mit drei Mittelstürmern spielen. „Oder ein Verteidiger rückt nach vorne.“ Ob Tim Schüle oder Peter Lindlbauer aus Nürnberg zur Verfügung stehen, ist noch ungewiss. Fest eingeplant hat Funk jedoch Leo Pföderl im dritten Sturm.
Damit es mit den Punkten klappt, müssen die Löwen dringend ihre Torausbeute verbessern. Daran krankte es bei den bisherigen drei Vergleichen mit Peiting. „Wir hatten durchaus Chancen, haben aber nichts draus gemacht“, sagt Funk. Sein Rat an seine Schützlinge: „Eiskalt sein und locker im Kopf bleiben.“ Zudem dürfen seine Buam dem Gegner keinen Raum lassen.
Im Tor bei den Löwen steht erneut Viona Harrer, bevor sie kommende Woche für die Nationalmannschaft im Einsatz ist. Ihr Gegenüber Jakob Goll hat zweimal gegen Tölz gut gefangen, sagt Funk. Besser stünden die Chancen, wenn Florian Hechenrieder bei Peiting zwischen den Pfosten steht. „Der geht oft weit raus aus dem Kasten, da helfen Schüsse neben das Tor, und dann muss einer zum Nachschuss da sein“, sagt Funk. Wie auch immer die Tölzer Tore fallen - „drei Punkte wären recht.“
(Nick Scheder)












