Maxi Kammerer Angeschlagener Stürmerder Tölzer Löwen

Hoch konzentriert Richtung Saison-Finale

Bad Tölz - Löwen-Trainer Florian Funk fordert richtige Einstellung vor dem ersten Play-off-Spiel gegen den EHC Freiburg am Dienstag (19.30 Uhr). Die Tölzer treten mit Peter Lindlbauer und Leo Pföderl an.

Gerade vier Tage liegt das letzte Heimspiel der Tölzer Löwen gegen den EHC Freiburg zurück. Nachdem die Isarwinkler dort den zweiten Tabellenplatz leichtfertig verspielten, müssen sie nun in der Ausscheidungsrunde der Oberliga Süd gegen den gleichen Gegner so lange ran, ehe einer der Konkurrenten vier Siege eingefahren hat. Spiel eins findet heute (19.30 Uhr) in Bad Tölz statt. Löwen-Trainer Florian Funk hofft trotz des ungünstigen Werktag-Termins auf wenigstens 1200 Besucher.

Sie hätten es einfacher haben können. Ein Sieg am Freitag und die Löwen hätten nach der Vorrunde Tabellenplatz zwei belegt. Der Gegner wäre der EV Füssen gewesen. Fahrten ins Allgäu hätten die Reise-Strapazen in überschaubaren Grenzen gehalten. So aber stehen mindestens zweimal zehn Stunden Busfahrt auf dem Programm.

Dass es mit der richtigen Einstellung leichter geht, bewies der Vorjahresmeister am Sonntag. „Weiden hatte keine Chance“, stellt Funk heraus und ergänzt, „obwohl viele Zuschauer da waren und es für sie um viel ging“. Mit der gleichen Galligkeit gelte es nun, den anderen Aufsteiger in die Schranken zu weisen. „Wir dürfen Freiburg keine Räume geben. Das ist Einstellungssache.“ Die nahenden Play-offs habe man der Mannschaft angemerkt. Die Konzentration in Weiden sei bereits höher gewesen. Dazu sind die Löwen wieder besser aufgestellt als noch am Freitag. Peter Lindlbauer und Leo Pföderl kommen aus Nürnberg. Sogar Yasin Ehliz hätte gerne mitgespielt, erhielt aber ein Veto seines Arbeitgebers. Thomas Merl ist dagegen wieder dabei. Bei Maxi Kammerer wird nach Verdacht auf Gehirnerschütterung erst am Spieltag entschieden. Dennis Neal wird dagegen erst am Freitag zurückerwartet. or

Auf www.toelzer-kurier.de können Sie die Partie im Liveticker mitverfolgen.

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