Löwen verlieren gegen Freiburg und Kampf um Platz zwei

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    • 24.02.13
    • Tölzer Löwen
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Niederlage gegen Freiburg

Löwen verweigern Selber Geschenk

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Bad Tölz - Alle spielen für die Tölzer, nur die Löwen nicht: Sie machen nichts aus der Selber Niederlage und vergeben bei 1:2 gegen Freiburg alle Chancen auf Rang zwei.

Stemmen sich gegen die Niederlage: Dominic Fuchs und Torhüter Jimmy Hertel. Doch die Löwen zeigen erst im letzten Drittel Normalform und unterliegen Nikolas Linsenmaier (re.) und dem EHC Freiburg mit 1:2. Foto: Patrick Staar

© Patrick Staar

Stemmen sich gegen die Niederlage: Dominic Fuchs und Torhüter Jimmy Hertel. Doch die Löwen zeigen erst im letzten Drittel Normalform und unterliegen Nikolas Linsenmaier (re.) und dem EHC Freiburg mit 1:2.

Eine Vorentscheidung ist gefallen: Die Tölzer Löwen schließen die Oberliga-Vorrunde nicht auf Platz zwei ab. Sie verloren das Fernduell mit Selb, obwohl die Wölfe bei ihrem letzten Spiel Klostersee mit 2:5 unterlagen. Doch auch die Löwen verloren am Freitagabend ihr Spiel gegen den EHC Freiburg. Beim 1:2 zeigten sie erst im letzten Drittel, zu welcher Leistung sie imstande sind. Doch da hatten sie die Seuche am Schläger und konnten den frühen 0:2-Rückstand nicht mehr ausgleichen. Nur Yanick Dubé hatte kurz vor der Pause getroffen.

Bis dahin war es ein rätselhaft schlechter Auftritt. „Die ersten 90 Sekunden waren wir nicht so schlecht“, sagt Löwen-Trainer Florian Funk, dem die Scherze nicht vergangen sind. „Danach war lange nichts mehr zu sehen.“ Auch das krankheitsbedingte Fehlen von Thomas Merl, Leo Pföderl und Dennis Neal konnte nicht als Erklärung herhalten, warum die Löwen fast 40 Minuten lang den Breisgauern hinterherliefen, konfus und kompliziert im Angriff agierten und sich kaum Chancen erarbeiteten. Funk begründete die Leistung trotzdem mit den Ausfällen der drei Stürmer. „Dadurch haben wir statt drei nur eine torgefährliche Reihe auf dem Eis gehabt.“ Aber nicht einmal die brachte Christoph Mathis’ Kasten in den ersten beiden Dritteln ernsthaft in Bedrängnis. Am ehesten gelang dies noch Yanick Dubé. Doch bei seinem Schuss aus voller Fahrt wurde der Winkel zu spitz.

Freiburg trat deutlich engagierter auf. Nach nicht einmal vier Minuten lagen die Gäste mit 2:0 in Führung. Erst tankte sich Konstantin Firsanov durch die lückenhafte Löwen-Abwehr und schloss mit einem - nicht unhaltbaren - Schuss zur Führung ab. In Tölzer Unterzahl stellte Jeffrey Szwez auf 2:0.

Bei den Löwen stimmte zunächst gar nichts. Erst zu ungestüm, dann mit der Brechstange und fast immer zu kompliziert. Das Ergebnis unter dem Strich: Kein Tor, wenige Chancen. Freiburg dagegen bewies mehr Übersicht. Vor allem die Paradereihe um Firsanov brachte Jimmy Hertels Kasten immer wieder in Gefahr. Zwar kamen die Löwen nach der ersten Pause doch noch zu einige Chancen. Doch Dominik Walleitner, Christoph Fischhaber, Florian Strobl und Dubé brachten die Scheibe einfach nicht über die Linie, obwohl Mathis teilweise auf dem Eis liegend parierte.

Und die Löwen hätten sich auch über einen höheren Rückstand nicht beschweren dürfen. Nikolas Linsenmaier, und im Nachschuss Enrico Saccomani hätten die Führung ausbauen können. Doch hier war Hertel auf dem Posten. Erst kurz vor der Pause erlöste Dubé Spieler und die knapp 1000 Fans mit seinem Anschlusstreffer.

Im Schlussabschnitt zeigten die Löwen Normalform. „Da war die kämpferische Leistung in Ordnung“, sagt Funk. Doch jetzt brachten sie die Scheibe einfach nicht über die Linie. Hannes Sedlmayr mit schönen Alleingängen, Fischhaber und Florian Strobl mit Nachschüssen, Josef Kottmair und Dubé mit Schlagschüssen scheiterten. „Wir hätten den Sieg auch nicht verdient“, gibt Funk zu. Hinzu kamen unkluge Strafzeiten kurz vor Schluss. Da traf Martin Jenacek den Pfosten.

Die gute Nachricht: Die Löwen bleiben auf Rang drei, weil auch Regensburg in Schweinfurt keine Punkte holte. Funk: „Alle spielen für uns, nur wir nicht.“ Jetzt bleiben als mögliche Play-off-Gegner Freiburg, wenn die Löwen Dritte bleiben, oder Klostersee, sollten sie noch auf Rang vier abrutschen.

Nick Scheder

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