Tölzer Löwen: Vorgeschmack auf die Play-offs

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    • 21.02.13
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Tölzer Löwen: Vorgeschmack auf die Play-offs

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Bad Tölz - Die Tölzer Löwen treffen am auf den möglichen Erstrunden-Gegner EHC Freiburg. Tabellenplatz zwei ist noch noch immer erreichbar.

Ausgedünnt ist der Kader der Tölzer Löwen: Fraglich ist unter anderem, ob der erkrankte Maxi Kammerer (2. v. li.) gegen den EHC Freiburg auflaufen kann. foto: uva-press

Ausgedünnt ist der Kader der Tölzer Löwen: Fraglich ist unter anderem, ob der erkrankte Maxi Kammerer (2. v. li.) gegen den EHC Freiburg auflaufen kann. foto: uva-press

Nur noch zwei Spieltage, dann ist die Vorrunde der Oberliga Süd beendet. Entschieden ist noch nichts. Es ist denkbar, dass die Tölzer Löwen die Runde auf Tabellenplatz zwei abschließen. Ebenso gut könnte es sein, dass sie noch auf Rang vier abrutschen. Etwas mehr Klarheit herrscht nach dem Heimspiel gegen den EHC Freiburg am heutigen Freitag (19.30 Uhr).

Wahrscheinlich zeichnet sich nach der Partie auch ab, gegen wen die Löwen in der ersten Play-off-Runde antreten, die am kommenden Dienstag beginnt. Momentan gibt es fünf mögliche Gegner: EHC Klostersee, EHC Freiburg, Deggendorf Fire, EV Weiden und EV Füssen. Prognosen, auf welchen Kontrahenten die Löwen treffen, will Trainer Florian Funk nicht abgeben: „Ich rechne da nicht rum.“ Gleichwohl lässt er keinen Zweifel daran, dass er insgeheim noch auf den zweiten Tabellenplatz hofft: „Dann hätten wir in der zweiten Play-off-Runde Heimrecht.“ Sein Team sei zwar stark auf fremdem Eis, „aber Play-offs sind dann doch etwas anderes“.

Die Ausgangslage für die Tölzer würde sich ebenso verbessern, wenn in den Play-offs auch die Nürnberger Förderlizenz-Spieler einsatzberechtigt sind. Eine der Voraussetzungen dafür ist, dass die Gastspieler aus der DEL bis zur zweiten Play-off-Runde mindestens zehn Spiele für die Löwen absolviert haben. Bereits überschritten haben diese Marke Torhüter Jimmy Hertel (23 Spiele), Peter Lindlbauer (13) und Leo Pföderl (12). Knapp unter der Zehn-Spiele-Grenze sind Andreas Jenike (8) und Tim Schüle (7). Denkbar ist, dass Jenike und Schüle am Dienstag beim Play-off-Auftakt dabei sind und rechtzeitig die nötige Anzahl an Spielen erreichen.

Erst einmal ist aber noch die Aufgabe gegen Freiburg zu bewältigen. Und die ist nicht einfach, da bei den Löwen der Grippe-Virus wütet. Auf keinen Fall auflaufen können daher Thomas Merl und Leo Pföderl und der gesperrte Marco Pfleger. Fraglich ist der Einsatz der erkrankten Dominic Fuchs, Dennis Neal und Maxi Kammerer. Nicht nur aufgrund der vielen Ausfälle hat Funk vor Freiburg einigen Respekt. Gleich fünf Spieler der Gäste haben in dieser Saison bereits 13 Tore oder mehr geschossen: Nikolas Linsenmaier (18), Jeffrey Szwez (17), Patrick Vozar (16), Tobias Kunz (15) und Martin Jenacek (13). „So viele torgefährliche Spieler haben nicht viele Mannschaften, die in der Tabelle hinten stehen“, sagt Funk. Vor allem habe Freiburg aber eine sehr erfahrene Mannschaft. Gleichwohl könnte sich Funk mit den Breisgauern als Erstrunden-Gegner anfreunden: „Sie wären mir aus sportlicher Sicht als Playoff-Gegner nicht unlieb, auch wenn fünfeinhalb Stunden Fahrt zum Auswärtsspiel eine Belastung wären.“

Der Tölzer Kurier bietet ab 19.30 Uhr unter www.toelzer-kurier.de einen Liveticker an.

(Patrick Staar)

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