Geretsried - Das Geretsrieder Eishockeyteam schickt sich weiterhin an, die bis dato wenig rühmliche Auswärtsbilanz zu verbessern: Dem 8:4-Sieg am Freitag beim Augsburger EV ließen die River Rats nur zwei Tage später ein 5:5 (0:3, 2:1, 3:1)-Unentschieden beim ESC Holzkirchen folgen.

Doppelschlag: Rechtsaußen Klaus Berger (re.) steuerte zum 5:5-Remis der Geretsrieder River Rats in Holzkirchen zwei Tore bei. foto: hans lippert
Holzkirchen/Geretsried - Dass es am Wochenende nicht für die volle Punktausbeute von vier Zähler reichte, war im Nachhinein betrachtet etwas ärgerlich. „Aufgrund des Spielverlaufs wäre für uns heute mehr drin gewesen. Zum Schluss haben wir uns den einen Zähler aber hart erkämpft. Dabei ist es nicht einfach, in Holzkirchen zu punkten“, stellte Sebastian Wanner nach dem Match beim ESC fest.
Der Geretsrieder Trainer hatte seine Schützlinge, bei denen Florian Seitz und Daniel Deglmann fehlten, hervorragend auf dieses Derby eingestellt. Die Gäste gingen mit einer blitzsauber herausgespielten 3:0-Führung in die erste Drittelpause. Der Vorsprung hätte durchaus noch größer ausfallen können. Michael Helfrich zum Beispiel scheiterte mit einem Penalty in der neunten Minute. „Wir sind gar nicht richtig ins Spiel gekommen. Geretsried hat einfach überragend gespielt“, stellte Holzkirchens Trainer Mike Fröhlich später fest.
Auch durch die beiden Anschlusstreffer des Tabellenzweiten zum 1:3 und 2:4 - beide in Überzahl erzielt - ließen sich die River Rats nicht aus dem Konzept bringen. Einziges Manko auf Seiten der Gäste war die Tatsache, dass sie gleich zu Beginn des letzten Drittels ein fast zweiminütiges 5:3-Überzahlspiel ungenutzt verstreichen ließen. „Das Powerplay hat diesmal überhaupt nicht geklappt. Wenn wir diese Situation besser nutzen, hätten wir die Partie wohl gewonnen“, klagte Wanner.



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